Neben all den wichtigen Themen der Tagespolitik ist in den Nachrichten wieder einmal der Vorschlag, den Bundespräsidenten direkt zu wählen, aufgetaucht. „Wie das Ungeheuer von Loch Ness“, wie Altbundespräsident Roman Herzog nicht ganz unzutreffend gesagt haben soll.
Ein direkt vom Volk gewählter Präsident besäße eine stärkere demokratische Legitimation und wäre weniger den Einflüssen von Parteipolitik unterworfen, so ähnlich geht die Argumentation des aktuellen Bundespräsidenten Horst Köhler.
Eigentlich eine Klasse-Idee, oder? Genaugenommen braucht der Bundespräsident dann ja gar kein Parteibuch mehr zu besitzen. Politiker sind sowieso unbeliebt, warum sollte das deutsche Volk also einen Politiker für ein politisches (naja, eigentlich fast nur repräsentatives) Amt wählen? Die Amerikaner haben es wieder einmal vorgemacht: Schauspieler sind doch viel populärer! (mehr…)