Ich habe es ja geahnt: Einen Buchstaben pro Tag in meinem Menschheitsdämmerung-Lexikon fertigzustellen, das klappt nicht (auch wenn ich noch ein oder zwei Tage gut habe, C sei Dank!) Es werden halt immer mehr Einträge pro Buchstabe, und außerdem ziehen viele davon weitere Einträge nach sich, ein Teil bei Buchstaben, die ich eigentlich bereits fertig hatte, und die ich deswegen jetzt sofort erledigen muss. Und dieser Teil wird natürlich immer größer.
Klar, dass das Tippen alleine nicht die Arbeit ausmacht: Ich muss mir um Vieles, wovon ich bislang nur eine ungefähre Vorstellung hatte, erst einmal detailliert Gedanken machen und immer mal wieder andere Einträge querlesen oder leicht anpassen. Muss ich denn das Lexikon bereits im ersten Versuch völlig – na gut, realistisch gesprochen: größtenteils – stimmig hinbekommen?
Tja, ich MUSS vielleicht nicht – aber wenn nicht im ersten Anlauf, wann dann? Spätere Nachkorrekturen dürften noch viel arbeitsaufwändiger werden UND haben den Nachteil, dass zwischendurch die Stimmigkeit nicht gegeben ist. Nein, dann lieber gleich so richtig, wie es mir möglich ist! Es hat ja auch sein Gutes: Auf diese Art beschäftige ich mich gedanklich besonders intensiv mit meiner Welt, und das will ich ja auch.
So langsam nimmt auch die nächste Menschheitsdämmerung-Geschichte, bisheriger Arbeitstitel: „Wie Elben sterben“ in meinem Kopf Gestalt an. Der Titel wird sich vermutlich noch ändern, zur Zeit favorisiere ich „Ein Funke erlischt“. Auch ansonsten formen sich Ideen zu vielen weiteren Texten in meinem Kopf – ich hoffe, bald wieder in eine sehr kreative Phase einreten zu können!