Manche Dinge will man einfach nur verdrängen. So wie zum Beispiel diesen Spiegel-Artikel. Für diejenigen, die zu faul sind, auch nur auf dieses Link zu klicken, hier ein Ausschnitt:
Die Gräueltaten gingen weit über Vergewaltigungen hinaus, erklärte Ertürk nach einer elftägigen Kongo-Reise und berichtete von schockierenden Vorfällen. „Frauen werden brutal von mehreren Männern vergewaltigt, oft vor ihren Familien“, erklärte die Uno-Expertin. Oft würden Männer mit vorgehaltenen Gewehren gezwungen, sich an ihren Töchtern, Müttern und Schwestern zu vergehen. Nach Vergewaltigungen würden die Frauen häufig in ihre Genitalien geschossen oder gestochen. Einige seien monatelang wie Sklaven gehalten und gezwungen worden, Exkremente oder das Fleisch ermordeter Angehöriger zu essen.
Wie soll ein Horrorfilm solch eine Realität noch toppen?
Wie schön, dass das Ganze so weit weg passiert, im fernen Zentralafrika. Gut, in Deutschland haben wir auch vergleichbare Dinge getan, sogar im größeren Maßstab, aber das ist ja nun auch schon wieder über 60 Jahre her.
Orte. Zeiten. Gesellschaftliche Verhältnisse. Alles Ablenkungen und Ausreden. Dies sind die Dinge, die Menschen Menschen antun. Keine Monster oder Dämonen. Ganz normale Menschen. So benehmen wir uns, wenn uns niemand daran hindert.
Ich weiß nicht, ob wir uns ändern können, (mehr…)