„Cindy’s first and only blog entry“

Nach all den Verlinkungen zu und Diskussionen über wichtige Themen wurde es allerhöchste Zeit, wieder einmal meine Kreativität zu benutzen. (Nicht, dass das nicht auch wichtig wäre, jedenfalls für mich!)

Ja, dieser Text ist in Englisch. Das muss sein. Er sollte aber für jeden mit Schulenglisch gut verständlich sein, also lasst Euch nicht abschrecken!

Hier also das Link zu meinem neuesten Werk: Cindy’s first and only blog entry.

Wie immer freue ich mich über jeden ehrlichen Kommentar!

Veröffentlicht in: Allgemeines on August 25, 2007 at 1:42 Kommentar schreiben
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Die allgegenwärtige Volksverblödung

Aus den WordPress-Statistiken kann man leider nicht ablesen, wie viele verschiedene Besucher man hat, sondern nur die Anzahl der Gesamtklicks sehen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass Ein Platz für Andi eine solide zweistellige Zahl regelmäßiger Leser besitzt. Wieso erhalten dann aber Seiten, die ich in meinem Blogeinträgen verlinke, so wenige Klicks? Nur SIEBEN Leute (maximal) haben sich also für dieses Thema genügend interessiert, um selbst nachzulesen? Ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Da wird die gesamte Idiotie der Abmahnpraxis in Deutschland auf einer insgesamt recht seriösen Seite wie Spiegel Online unmissverständlich dokumentiert, und keiner will es wissen?

Aber ernsthafte Themen sind ja so anstrengend (und auch nur von geringem ästhetischen Wert). Da wendet man sich doch lieber – zum Beispiel – der Sportberichterstattung zu! Die findet auf Spiegel Online übrigens auch statt. Und deswegen schreibe ich hier auch von einer „insgesamt recht seriösen Seite“!

Nein, nicht weil Sportberichterstattung und Seriosität sich prinzipiell widersprächen… aber schaut Euch einmal diese Schlagzeile an! Was für ein unglaublicher Blödsinn! Am dritten Bundesligaspieltag gewinnt Bochum das Freitagsspiel, und schiebt sich somit am FC Bayern vorbei. „Bochum entthront die Bayern“ – klar, mit drei zu zwei absolvierten Spielen kann so etwas schon einmal passieren! Dass Bayern morgen ein Unentschieden genügt, um sich den „Thron“ zurückzuerobern, dass drei weitere Mannschaften dieses Wochenende mit einem Sieg an Bochum vorbeiziehen können – wen juckt’s? Bochum führt die Tabelle an! Natürlich könnte man mit dieser Logik auch am 1. Januar eine Schlagzeile „Heute wird der heißeste Tag des Jahres!“ machen…

Kriegen wir wirklich von unserer Presse die Berichterstattung, die wir verdienen?

Veröffentlicht in: Allgemeines on at 2:02 Kommentare (11)
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Heute hingegen aus Deutschland:

Ich habe es gestern schon in dem einen oder anderen Blog gefunden, aber heute rückt immerhin Spiegel Online das Thema in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses:

Die GEZ mahnt eine Seite ab, die unter anderem als Ratgeber für Selbständige beim Thema GEZ-Gebühren fungiert. Nur, dass es nach Auffassung der GEZ so etwas wie „GEZ-Gebühren“ gar nicht gibt, und deswegen die Verwendung dieses Begriffes zu unterlassen sei. Für alle diejenigen von Euch, die nicht einmal das Link zur Spiegel-Seite angeklickt haben, weil Euch Eure Zeit, die Ihr ja schließlich auch mit Online-Rollenspielen verbringen könntet, dazu zu schade ist, zitiere ich einmal einen Absatz daraus:

„Und anstelle von GEZ-Antwortbogen verlangt die GEZ den angeblich korrekten Begriff „dem Informationsschreiben der GEZ beigefügtes Formular zur Erteilung der Auskunft nach § 4 Abs. 5 RGebStV“. Das klingt absurd, ist aber vollkommen ernst gemeint: Sollte Akademie.de die Unterlassungserklärung nicht unterschreiben, droht die GEZ damit, ihre Unterlassungsansprüche gerichtlich geltend zu machen, wodurch „erhebliche Kosten entstehen werden“. Unterschreibt Akademie.de, kostet zum Beispiel jede weitere Verwendung des Begriffs „GEZ-Gebühr“ 5100 Euro Strafe.“

Willkommen in der presserechtlichen Realität im Deutschland des 21. Jahrhunderts! (mehr…)

Veröffentlicht in:  on August 24, 2007 at 12:48 Kommentare (1)
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Türkei, nicht Deutschland. Großer Unterschied! …hoffentlich…

Dies hier solltet Ihr einmal lesen. Bitte auch die Links anklicken!

Wie, Ihr wollt das Ganze auf Deutsch? Na schön: So, wie es aussieht ist WordPress.com – und damit über eine Million Blogs – zur Zeit aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Warum? Nun, es gibt da offenbar einen Menschen namens Adnan Oktar, bei dem laut Wikipedia mehrfach paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde. Er ist der Autor zahlreicher Bücher unter dem Pseudonym Harun Yahya, in denen er die Kreationismus-Theorie vertritt und den Holocaust leugnet und fand wegen seiner antisemitischen Einstellung Erwähnung im Baden-Württembergischen Verfassungsschutzbericht 2003. Dieser Mensch wurde anscheinend in einem oder mehreren WordPress-Blogs kritisiert, woraufhin er seine Anwälte einschaltete, welche die WordPress-Macher aufforderten, sämtliche Blogs zu löschen, in denen sein Name (oder sein Pseudonym) erwähnt wurde. Dem ist WordPress offensichtlich nicht nachgekommen, und daraufhin erwirkten diese Anwälte, dass die gesamte WordPress-Domain aus dem türkischen Netz genommen wurde.

Ja, so läuft das also in der Türkei. Aber bei uns – bei uns doch nicht! Wir sind schließlich eine echte Demokratie (außer in Einzelfällen in Hamburg, Berlin etc…)! Bei uns ist die Meinungsfreiheit nicht in Gefahr!

Und die Titanic, die war ja bekanntlich auch unsinkbar. Und eine so fürchterliche Waffe wie die Atombombe würde niemals eingesetzt werden. Und Auschwitz ist ja auch eine Lüge.

Neulich, auf der Titanic

Passagier A(ndi): Ist das da vorne ein Eisberg? Nicht wirklich, oder? Ich meine – wir würden doch nicht tatsächlich so dicht an einen Eisberg heranfahren?

Passagier B: Nö, Quatsch, bestimmt nicht. Da könnten wir doch untergehen. Der Kapitän passt schon auf.

A: Aber der Kapitän passt doch gar nicht auf! Der ist doch die ganze Zeit unter Deck und pokert mit den Industriebossen. Das wisst Ihr doch!

C: Und wenn schon, da sind ja auch noch der Steuermann und der Rest der Mannschaft. Die werden schon aufpassen.

D: Mal wieder typisch, A, keine Ahnung von der Schiffahrt haben, aber groß herumbrüllen hier… (mehr…)

Veröffentlicht in:  on August 18, 2007 at 9:34 Kommentare (2)
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Apropos Pornografie

Es gibt ja nicht nur Ernsthaftes zu diesem Thema zu berichten – Spaß darf auch mal sein!

Unter diesem Link findet Ihr einen höchst faszinierenden Tier-Porno (bitte habt Verständnis dafür, dass ich dieses Video aus ästhetischen Gründen nicht direkt auf meiner Seite einbinde). Sex mit Hund und Ente, was will der Animal-Lover mehr?

Edit, fast ein Jahr später: Ich habe gerade durch Zufall entdeckt, dass das Link nicht mehr funktioniert und es deswegen entfernt.

Für alle, die jetzt nicht mehr nachsehen können, was ich da eigentlich verlinkt habe: Es war nichts rechtlich Bedenkliches. Und auch nichts Pornografisches. Sondern genau das, was ich beschrieben habe!

Veröffentlicht in: Allgemeines on August 17, 2007 at 3:11 Kommentare (3)
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Noch etwas klüger, aber immer noch äußerst beunruhigt

Es geht immer noch um jenen Gesetzentwurf, der eigentlich dazu gedacht ist, Kinder besser vor Missbrauch zu schützen, aber dabei massiv das sexuelle Selbstbestimmungsrecht Jugendlicher einschränkt und bislang straffreie Handlungen kriminalisiert!

Princo hat ein sehr wichtiges Link aufgetrieben: Die Stellungnahmen der Sachverständigen im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages.

Das ist alles ziemlich anstrengende Lektüre, aber ich will einmal versuchen, die wichtigsten Punkte zu referieren: (mehr…)

Ein bisschen klüger bin ich jetzt

So, mit ein wenig Hilfestellung habe ich mich in dieses Thema jetzt näher einlesen können:

Hydrocephalia hat sich den juristischen Wust einmal vorgenommen und ist darauf gestoßen, dass die beabsichtigten Änderungen nicht etwa die Strafbarkeit von Sex mit unter 18-jährigen generell betreffen, sondern die Anstiftung Minderjähriger zu sexuellen Handlungen in einer Zwangslage oder gegen Entgelt. (Also anders ausgedrückt, wenn ich das richtig verstanden habe: 16- und 17-jährige dürfen sich nicht mehr prostituieren, und man darf ihnen nicht mehr sagen „Hey, wenn Du mir einen bläst, erzähle ich Deiner Mutter, dass das Gras, das sie in Deiner Tasche gefunden hat, mir gehört!“) Damit kann man natürlich leben, auch wenn ich generell dieses Schutzalter ca. zwei Jahre zu hoch angesetzt sehe.

Was die Gleichstellung kinderpornografischer Schriften, welche unter 14-jährige zum Gegenstand haben, mit solchen, die 14- bis 17-jährige zum Gegenstand haben anbetrifft, würde ich aber keine Entwarnung geben wollen: Hydro, das dürfte die Hälfte aller Mangas, die bei Dir im Regal stehen, betreffen! (mehr…)