Natural Born Killers

Gerade eben, kurz vor dem Schlafengehen habe ich noch einmal den Fernseher eingeschaltet – eigentlich nur, um beim Aufräumen ein wenig Ablenkung zu haben. Fast überall lief Werbung, aber bei der ARD begann offensichtlich gerade ein Film. Normalerweise hätte ich weitergeschaltet (denn ich hatte nicht vor, einen kompletten Spielfilm zu sehen, und angefangene Filme mag ich nicht), da blieb mein Auge an Woody Harrelson hängen, den ich aus Cheers kannte, wo er den begriffsstutzigen, aber gutherzigen und sympathischen Trottel gespielt hatte. Was machte der in einem Kinofilm? Ich erinnerte mich daran, dass er in „Natural Born Killers“ mitgespielt hatte, den ich mir nie angesehen hatte. Würde die ARD tatsächlich diesen Film zeigen, auch wenn es schon spät war?

Sie würde. Ich beschloss, wenigstens so lange zuzusehen, bis ich mir zu diesem Film eine Meinung gebildet hatte. Nach ca. einer knappen halben Stunde hatte ich das: Der Film ist widerlich!

Das zentrale und vermutlich einzige Thema dieses Films (ich habe ihn ja nicht zu Ende gesehen) ist Gewaltverherrlichung. Das bedeutet nicht, dass er einfach nur ein gewaltverherrlichender Film wäre: Ein solcher Film hätte Gewaltdarstellungen zum Thema, würde aber nicht gerade diese Gewaltverherrlichung thematisieren.

Das tut Oliver Stone hier aber offensichtlich. Er vermeidet vollständig den reißerischen Pseudorealismus echter gewaltverherrlichender Filme; er parodiert, überzeichnet und verfremdet. Allerdings tut er all das mit Hinblick darauf, die dargestellte Gewalt und insbesondere das Töten von Menschen möglichst unterhaltsam darzustellen. Seine Botschaft ist: „Schaut her – das gefällt Euch, nicht wahr? Und jetzt denkt doch einmal daüber nach, wieso es Euch gefällt, und was das bedeutet!“

Nur, das tut niemand. (Fast niemand, okay.) Ich habe überhaupt keine Zweifel daran, dass die allermeisten Menschen diesen Film sehen wollten und gerne gesehen hatten, weil sie die Gewaltdarstellungen geil fanden – geil im Sinne von „geil“. „Natural Born Killers“ ist Gewaltpornografie! Seine künstlerische Leistung besteht darin, den Zuschauer dazu zu verführen, diese Tatsache zu akzeptieren. Letztlich erzielt er damit aber kaum eine andere Wirkung als „echte“ gewaltverherrlichende Filme – ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand seine Einstellung dazu durch den Konsum dieses Films ändert. Wer dargestellte Gewalt genießt, der tut es auch hier; wer sie ablehnt, tat es auch schon vorher.

Ich habe gerade bei Wikipedia gelesen, dass das ursprüngliche Drehbuch zu diesem Film von Quentin Tarantino stammt, und ich wundere mich nicht im geringsten. Tarantino mag ja mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen sein und deswegen darauf bestanden haben, seinen Namen aus dem Film herauszuhalten, aber ich habe bei jeder Filmszene gedacht: Das ist ja wie bei Tarantino!

Ich gehöre zu der Minderheit derjenigen, die Tarantino-Filme verabscheuen. Sie beruhen nämlich ebenso wie „Natural Born Killers“ auf Gewaltpornografie, nur dass sie keine selbstreflexive künstlerische Aussage für sich beanspruchen, sondern die Gewaltdarstellung an sich mit künstlerischen Mitteln betreiben. Ebenso wie ein gut gefilmter und kreativ umgesetzter Porno ein besserer Porno als der Durchschnitt ist, aber eben immer noch ein Porno, sind Tarantinos Filme Gewaltverherrlichung – nicht plump, sondern sehr einfalllsreich umgesetzt, aber genau dies.

Ich lehne Gewaltdarstellungen nicht prinzipiell ab. Wenn sie Bestandteil einer Handlung sind, dann will ich sie sehen, und dann auch ungeschnitten und ungeschönt (ich ärgere mich jedes Mal wieder, wenn im Fernsehen der zweite Teil von Indiana Jones gezeigt wird und die Szene fehlt, in der der Priester dem Opfer das Herz herausreißt). Ich sehe mir aber Filme niemals in erster Linie wegen ihrer Gewaltdarstellungen an!

So ähnlich wird übrigens auch der Unterschied zwischen Erotik als Bestandteil einer Handlung und Pornografie als Wix-Vorlage für gewöhnlich festgemacht. Der Unterschied ist aber der: Ich kann absolut nicht Schlimmes daran finden, wenn man (oder frau) sich an der Darstellung sexueller Praktiken aufgeilt! Sex ist geil und Sex ist schön – wo ist das Negativum? Gewalt hingegen ist NICHT schön, und sie als antörnend zu empfinden (ich spreche hier nicht von SM in beidseitigem Einverständnis, sondern von Morden, Quälen, Vergewaltigen etc…) ist krankhaft, denn es führt zu Verhalten, das anderen Menschen schadet.

Ich werde das nie verstehen: Wenn ich auf einer Party davon erzähle, wie gut mir die Szene in einem Porno gefallen hat, als ein Haufen Kerle einer Darstellerin ins Gesicht spritzt, dann bin ich sofort als sozial gestörter Perversling verschrien. Wenn ich hingegen davon schwärme, wie in einem Tarantino-Film der Killer beiläufig einem Typen in den Kopf geschossen hat, so dass sein Gehirn überall hin spritzte, dann stimmen mir von allen Seiten Leute zu, wie cool das doch gewesen ist, weil Tarantino-Filme als cool gelten, und Leute, die sie cool finden, natürlich auch.

Nun, ich habe mich daran gewöhnt, nicht allgemein als „cool “ angesehen zu werden (da ich den Großteil der Leute, die als besonders cool gelten, für Idioten halte, kann ich auch gut damit leben), deswegen bekunde ich hiermit öffentlich, dass ich lieber Menschen beim Ficken zusehe als dabei, wie sie sich gegenseitig umbringen!

Au Mann, wie uncool von mir.

16 Kommentare Leave a comment.

  1. Zunächst einmal: Ja. ;>

    Deine NBK-Rezension kommt zwar ungefähr eine Dekade verspätet, geht aber stark konform mit den ursprünglichen Rezensionen. Ich habe mir den Film vor längerem einmal angeschaut, um ebendiese Rezensionen nachzuvollziehen, und werde ihn wohl eher kein weiteres mal sehen.

    Der interessante Part ist ja der, daß diese Art von ‘Kunstform’ – nennen wir sie einmal Martial-Ästhetik – mittlerweile dermaßen breitentauglich geworden ist, daß der entrüstete Öffentlichkeitsaufschrei, den man damals bei NBK noch durch die gesamte Kulturlandschaft hallen hörte, sich mittlerweile bei den neusten Vertretern dieses Genres – ‘Kill Bill’, ‘Sin City’, ‘300′ – in sein glattes Gegenteil verwandelt hat. Gewaltexzesse sind salonfähig geworden, solange man sie nur so ästhetisch wir möglich in Szene setzt (Blutspritzer in Nahaufnahme und Zeitlupe bei ‘300′ etc.).

    „Ich gehöre zu der Minderheit derjenigen, die Tarantino-Filme verabscheuen.“

    Ich kann das für mich zwar nicht so pauschal behaupten, muß aber gestehen, daß mir die neuen Tarentinos, seitdem die Handlungsebene – in ‘Jackie Brown’ & ‘Pulp Fiction’ noch sehr schön gemacht – auf annähernd null reduziert wurde, auch ganz und gar nicht mehr schmecken. Der eigentlich geniale Stilmix von ‘Real’ zu ‘Comic’ durch multiple Genre-Settings hindurch wirkt in ‘Kill Bill’ wie Perlen vor die Säue, weil einfach absolut keine Handlung vorliegt. Was ich sehr schade finde; das hatte nämlich sehr viel Potential.

  2. Tja, damals hatte ich NBK halt nicht gesehen.

    Selbst Pulp Fiction konnte ich schon nicht leiden, weil dieser Film einfach nur zu deutlich „Gewalt ist cool“ geschrien hat.

    Sin City möchte ich aber aus Deiner Aufzählung ausnehmen, denn in diesem (meiner Ansicht nach brillianten) Film ist die Gewalt nicht der Zweck der Ästhetik, sondern Mittel zum ästhetischen Zweck: Sin City zeigt nicht in erster Linie Gewaltexzesse, sondern beschreibt eine Stimmung, eine unheimlich dichte und beklemmende Atmosphäre, welche ohne die dort herrschende Gewalt einfach nicht vollständig wäre.

    Ich plädiere ganz bestimmt nicht für Gewaltfreiheit in Filmen – Gewalt ist leider alltäglicher Bestandteil der menschlichen Lebenswirklichkeit und muss daher in überzeugenden Geschichten auch eine entsprechende Rolle spielen. Was ich hingegen ablehne, ist Gewaltvoyeurismus.

  3. Ich hab den Film einmal in Italien und einmal gestern gesehen. Beide Male hab ich nach 10 Minuten ausgeschaltet weil ich mich zutiefst unwohl fühlte.

  4. Dieser Beitrag ist das dümmste was ich jemals von dir gelesen habe Mr.-“Ich-klatsche-mein-neugeborenes-Kind-gegen-die-Wand“

  5. Vielleicht solltest Du ihn lieber noch einmal etwas sorgfältiger lesen?

  6. Ich finde es ein wenig heikel, eine Kritik über einen Film zu schreiben, den man nicht vollständig gesehen hat.
    In deinem Kommentar schreibst du, daß du Gewaltvoyeurismus ablehnst. Die letzte Szene von NBK bringt aber genau dieses Thema zum Ausdruck: der Zuschauer wird als Voyer entlarvt.
    Man kann natürlich geteilter Meinung darüber sein, ob die vorher gezeigten Gewaltexzesse unbedingt in der Ausführlichkeit notwendig waren.
    Ich habe den Film „damals“ gesehen, und mich hat damals die „neue“ Schnitttechnik im MTV-Stil ziemlich angenervt.
    Die Gewaltdarstellungen haben mich (so glaube ich) wenig schockiert, weil sie sehr vordergründig waren.
    Zu den Tarantino-Filmen sag ich jetzt lieber mal nix, weil ich viele davon für sehr gelungen halte. Übrigens aus den gleichen Gründen, wie du sie für Sin City anführst. Aber da sind die Wahrnehmungen wahrscheinlich anders gelagert.
    Was mich sehr interessieren würde, wäre deine Meinung zu dem Film „Ein kurzer Film über das Töten.“. Das war bis jetzt der einzige Film, bei dem ich es erlebt habe, daß die Kinobesucher am Ende in einem gemeinsamen Weinkrampf vereint waren (das war vor „Titanic“). Hauptsächlich deswegen, weil die Zuschauer gezwungen wurden, sich eine eigene Meinung über den Film bilden zu müssen. Daß das viel brutaler sein kann, als der eigentliche Film, hätte ich niemals für möglich gehalten.

  7. Ich sehe normalerweise Filme ja auch zu Ende, aber diesen Film WOLLTE ich eben nicht sehen. Dass seine Zielsetzung darin bestand, den Zuschauer als Voyeur zu entlarven, habe ich ja trotzdem rasch erkannt – ich hielt das auch für recht eindeutig. (Den Film nicht zu Ende zu sehen ist eigentlich auch die richtige Reaktion auf den Vorwurf des Voyeurismus, oder?)

    Den Film, den Du verlinkst, habe ich nicht gesehen.

    Dass es aber Menschen unangenehm ist, sich eine eigene Meinung bilden zu müssen, das ist mir wohlbekannt und ein Thema, das meine Blogeinträge geradezu wie einen roten Faden durchzieht.

  8. Natürlich ist entscheidend, was für einen persönlich das Beste ist. Und da kann der Griff zur Fernbedienung eine probate Reaktion sein.

    Der von mir erwähnte Film läuft m.W. ab und zu in den dritten Programmen (oder auf arte). Ich kann ihn wirklich sehr empfehlen.

  9. Lieber andreas, der Film ist eine Kritik an den Massenmedien und den „Action News“ im Besonderen. Der Film kombiniert (künstlerisch wertvoll wie ich finde) Stilmittel, die nicht zusammengehören. So ist der Gebrauch von „Dosengelächter“ am Anfang gerade zu genial, weil es die drohende Vergewaltigung von Malory durch ihren Vater zu einem „Gag“ degradiert. Genau das passiert in den „Action News“. Menschenleben und Schicksale werden völlig degradiert. Als Unterhaltung. Aber jemanden, der nachmittägliche titty-tainment Shows als unterhaltsam empfindet ist wohl eher Medienopfer und nicht mehr in der Lage den Film in seiner Intention zu begreifen, weil er selber nicht mehr erkennt, was seine Rolle im Medienspiel ist.

  10. Ich habe Natural Born Killers nicht gesehen und habe auch nicht vor den Film zu gucken, aber einer der Kommentare hat mich dann doch dazu verleitet selbst einen zu schreiben: Die Kritik an 300. Natürlich ist der Film völlig wert- und anspruchslos. Das ist aber auch gar nicht seine Absicht. Der Film ist *cool* eben weil er so überzeichnet ist, weil die Spartiaten ( heißen die auf deutsch wirklich so? ) den Arabern so unglaublich überlegen sind, nicht nur verbal sondern eben auch im Kampf. Und Kämpfe ohne Blut sind undenkbar, wenn die zugrundlegende Geschichte davon handelt dass 1x k Griechen gegen 1xx k Perser gekämpft haben und diesen erhebliche Verluste zufügen konnte dann muss das eben im FIlm gezeigt werden.

  11. Muß es wohl. Und zwar mit screentränkenden Blutspritzern in Nahaufnahme und Zeitlupe.

  12. Vielleicht doch noch ein paar Worte dazu: Ich bin eigentlich niemand, der normalerweise wild mit der großen Moralismuskeule um sich schlägt. Entsprechend verurteile ich auch pauschal keinen, der Gefallen an ‘300′ oder Tarentino findet. Nichtsdestotrotz halte ich jegliche Form von „Schönung“ / Ästhetisierung einer Auslöschung von Leben für bedenklich, da die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion nicht für jede Psyche klar umrissen ist. Hochgradige Perfektion bei der Darstellung solcher Vorgänge schürt bei manchem Betrachter das Interesse dafür, wie sich so etwas „in echt“ umsetzen ließe. So können zu viele „Gewalt kann ausgesprochen cool sein.“ – Botschaften dazu beitragen, daß sich die gesamte Gesellschaft zu einem sehr viel rauheren Lebensraum wandelt, und dies ist nicht in unserem Sinne.

    Klar: Nicht einmal anähernd jeder, der derartige Filme genießen kann, ist ein schlimmer Finger. Nur die wenigen, die daraus tatsächlich eine Inspiration für ihr echtes Leben ziehen, die sind ein wirkliches Problem.

  13. Ich sehe das Problem gar nicht einmal darin, dass sich Zuschauer durch diese Filme zu Serienmördern etc… entwickeln – das halte ich für genau so großen Quatsch wie die „Killerspiel“-Diskussion. Das Problem ist eher die vermittelte Botschaft „Gewalt ist cool“, die einfach bei mehr oder weniger normalen Menschen dazu führt, dass sie in bestimmten Situationen anders handeln oder reagieren, weil eben ihre Vorstellungswelt sich verändert hat. Ob ein Gewaltakt im Unterbewusstsein mit dem Label „schrecklich“ oder „cool“ versehen ist, hat mit Sicherheit Auswirkung darauf, wie man sich verhält.

    Es wird ja viel gesprochen von der „Brutalisierung“ zum Beispiel von Schulhof-Konflikten, aber gerade hier sehe ich tatsächlich einen Zusammenhang, dass eine Hemmschwelle herabgesetzt wird.

    In „Sin City“ wurde Gewalt abstoßend dargestellt – faszinierend, ja ganz eindeutig! – aber eben abstoßend – als etwas Schreckliches. Tarantino und NBK hingegen zeigen sie als cool.

    Ach ja, „300″ habe ich nicht gesehen, daher keine Stellungnahme.

  14. Ich kenn den film nicht würde ihn aber wahrscheinlich auch abschalten da ich auch die tarentino filme nicht besonders mag und zu viel sinnlose gewalt usw finde ich meist auch nicht gerade toll..

    Aber ich finde filme wie saw und dieser horrorfilm bei dem es um den tod geht der sich seine leute holen will ka wie der heisst,
    wesentlich schlimmer weil diese Filme wirklich nur das Ziel haben dem Publikum zu zeigen was es will und das ist wenn man nach diesen filmen geht anscheinen möglichst prutale und merkwürdige todesszenen.

    Mir hat sim city auch gefallen wie ich sagen muss aber nicht unbedingt weil ich eine grosse botschaft gesehen gesucht habe sondern weil ich den film einfach gut fand wenn auch teilweise etwas abschreckend

    das mit dem uncool usw im artikel fand ich etwas unnötig aber ja ist halt so

    insgesamt nett geschrieben

  15. Ich habe keinen der Filme komplett gesehen, weil sie mich schlicht und einfach nicht interessieren. Ausschnitte aus „Pulp Fiction“, „Jackie Brown“ und „Natural Born Killers“ sind mir allerdings im Freundeskreis nicht verborgen geblieben … eine Bewertung der Filme kann und will ich deshalb auch nicht vornehmen.

    Die Moral vermutlich aller dieser Filme besteht in der Tat wohl darin, Voyerismus zu entlarven. Problem: die meisten Leute verstehen dies und damit den Sinn des Filmes nicht und erfreuen sich als Voyeure lieber an den Gewaltszenen. Das bestätigt zum einen den Vorwurf des Regisseurs und offenbart leider auch, wie einfach viele Menschen gestrickt sind. Das die meisten Leute das nicht erkennen, kann man allerdings unmöglich den Regisseur vorwerfen.

    Andi tut mit dem Abschalten des Filmes genau das Richtige, um auf den Voyerismus-Vorwurf zu antworten. Da ergibt sich allerdings ein Widerspruch. Es kann auch nicht das Interesse des Filmemachers sein, das alle nach kurzer Zeit abschalten!?

  16. Eine Halbe Stunde von einem 2 Stündigen Film angeschaut und dann meinen, eine objektive und tatsachengetreue Kritik darstellen zu können. Das sagt eigentlich schon alles über den „Kritiker“ aus….

    Der Film ist eine der genialsten Kritik an den Medien und des auf das Podest stellen der bösen Jungs und Mädels.


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