Im Namen Gottes

Zwei Links heute:

CDU-Generalsekretär verlangt Kruzifixe in allen Schulen

Bayern will schärfere Strafen für Gotteslästerung

Ich bin beunruhigt über das Erstarken der NPD, aber solche Meldungen machen mir mehr Angst – die CDU/CSU stellt die stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag, und von einem Generalsekretär und einem Parteivorsitzenden muss man erwarten, dass sie Positionen vertreten, die das Profil ihrer Partei widerspiegeln!

Ich finde es bereits höchst problematisch, wenn eine Partei eine religiöse Überzeugung in ihrem Namen führt. Wie ist es möglich, gleichzeitig göttliche und weltliche Autorität (den sogenannten „Boden des Grundgesetzes“) zu akzeptieren? Ein Glaube, dem man nur folgt, wenn er zufällig gerade mit weltlichen Gesetzen vereinbar ist, erscheint mir nicht allzu überzeugend – wenn man an einen Gott glaubt, dann muss man doch zwingend dessen Willen über alles andere stellen!

Offensichtlich sehen die christlichen Missionare in Deutschland ihre Zeit gekommen, unsere säkulare Gesellschaft wieder anzugreifen – Schulkindern religiöse Symbole aufzuzwingen und eine Zensur religionskritischer Äußerungen zu fordern sind da schon sehr eindeutige Schritte! Unter dem Druck des terroristischen Islamismus beruft sich unsere Gesellschaft nicht etwa auf die säkularen Werte der Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit (die in allererster Linie ein Recht auf FREIHEIT VON RELIGION bedeuten muss!), sondern beginnt nach dem Vorbild amerikanischer fundamentalistischer Christen zu handeln.

Die Verbrechen des Nationalsozialismus und anderer totalitärer Ideologien sind eine historische Fußnote im Vergleich zu dem, was das Christentum, der Islam und andere Religionen in der Geschichte bewirkt haben. Wenn Eva Hermann sagt, dass in der Nazi-Zeit doch vieles gut geswesen sei, dann hat das zu Recht Konsequenzen für sie: Man kann sich nicht auf den Standpunkt stellen, dass es natürlich böse gewesen ist, die Juden zu vergasen, und falsch, einen Weltkrieg zu beginnen (insbesondere, wenn man ihn nicht gewinnt), aber ansonsten seien die Ideen der Nazis doch ganz nett gewesen!

Genau das geschieht aber kontinuierlich bei den großen Religionen: Das unendliche Leid, das sie über die Menschheit gebracht haben und immer noch bringen, wird als „extremistisch“ und als „Auswüchse“ tituliert, während die zu Grunde liegenden Ideen doch tolerierbar, ja geradezu ethisch seien!

Sie sind es nicht. Jede Religion, die einen göttlichen Willen propagiert (und ohne diesen hätte sie keine Existenzberechtigung) ist menschenfeindlich, weil sie zwingend impliziert, dass Menschenrechte hinter diesen göttlichen Willen zurücktreten müssten.

Die in den beiden von mir verlinkten Artikeln propagierten Ideen sind nichts anderes als Gehirnwäsche und Zensur – essenzielle Bestandteile der christlichen (und jeder anderen) Religion. Dass so etwas von der Spitze der selbsternannten „politischen Mitte“ vorgeschlagen wird, ja, das macht mir ernstlich Angst!

16 Kommentare Leave a comment.

  1. oh Mann, Profalla will mal wieder in die Presse. Alles Augenwischerei eines von Merkel protegierten Nichtskönners (von ihm stammte doch auch der Vorschlag, dass Kinder ihren arbeitslosen Eltern Unterhalt bezahlen sollten). Da hab ich keine Angst vor, den Mann nimmt niemand ernst (auch wenn er Generalsekretär ist).

    Gotteslästerung: Direkte Reaktion auf „Popetown“? Die Katholische Kirche ist dafür (die Evangelische hat im Gegensatz aber keinen Handlungsbedarf erkennen können). Ist von der CSU, wahrscheinlich um das erzkatholische Wählervolk besser zu binden. Wird nichts draus werden ausserhalb ihres natürlichen Habitats.

    und dann noch Eva Herman (also bei dem Namen musste doch eigentlich irgendwann was mit Nazis kommen, oder nicht): endlich hat sie sich genug verhaspelt, damit wir sie erstmal los sind. Vielen Dank Frau Hermann. Bitte das nächste Buch das „Autobahnprinzip“ nennen, in dem dann erklärt wird wie auch in vermeintlich schlechten Zeiten viel Gutes geschehen kann. Die Wertschätzung der Mütter findet sie im dritten Reich toll. Super, das würden sich doch alle arischen Frauen in arischen Lebensgemeinschaften, die auf ihr passives Wahlrecht verzichten wollen und auf ein Studium verzichten und … wünschen. Genauso respektiert werden wie unter den Nazis.
    selten etwas so dämliches gehört.

    Religion: bin schon gespannt auf das Paperback von Dawkins „Der Gotteswahn“ (Interview im aktuellen Spiegel). Klingt sehr interessant.

  2. Hmm, über dieses Thema wollte ich heute auch schreiben.
    Will man der Jugend christliche Werte vermitteln, muss man an erster Stelle für ein zeitgemäßes, liberales Auftreten der Kirche sorgen. Wenn alle Schüler in Deutschland, egal welcher Konfession, auf ein aufgezwungenes religiöses Symbol starren müssen, wird die gesetzlich vorgeschriebene Religionsfreihgeit außer Kraft gesetzt, wie du schon angedeutet hast. Ein plötzlicher Sinneswechsel findet wohl kaum statt.

    Aber insgeheim hofft Pofalla doch, dass der liebe Gott für ein besseres Abschneiden der deutschen Schüler sorgt, weil wir guten Christen in jeden Klassenraum ein Kruzifix hängen haben.
    So sieht also Bildungspolitik aus Bayern aus.

  3. Für einen spirituellen Menschen bedeutet das Handeln nach einem „göttlichen Willen“ nichts anderes als ethischer und toleranter Umgang mit seinen Mitmenschen!

    Ich unterscheide hierbei natürlich zwischen Spiritualität und (institutionalisierter) Religion, welche du zu recht angreifst. Die Wurzel allen Übels liegt meines Erachtens aber nicht prinzipiell darin, dass Menschen sich der Vorstellung einer idealen, höheren Macht verschreiben, deren Abbild sie angeblich sein sollen. Demnach ist die einzige Gotteslästerung nämlich, was Menschen sich untereinander antun…

  4. Die Vorstellung von Gott als höher Macht mit eigenem Wilen ist nicht zwingend. Und führt meiner Meinung nach auch zu einer Reihe von Widersprüchen. (z.B. Allmacht und gute Gesinnung)

    Man kann Gott auch als Teil jedes Menschen erklären.

    Zum Thema Familienpolitik der Nazis:

    Es glaubt doch wirklich keiner das damals ALLES schlecht war? Es muss heutzutage doch möglich sein über die Deutsche Vergangenheit zu reden ohne automatisch alles zu verteufeln.

  5. @Max: und wo ist das positive der nationalsozialistischen Familienpolitik (Stellung der Mütter)? War es der Verlust des passiven Wahlrechts, der Verlust gleicher Chancen bei Studium und Beruf? Die Zwangsabtreibungen sogenannter Frauen mit rassisch minderwertigen Erbmaterials? Und ja: Ich glaube es war alles schlecht. Alles war unter der Ideologie der Nazis geschaffen und dieser untertan.

    Z.B. Es gab ein Mutterkreuz und wer dieses trug hatte allerlei Vorteile bei Behörden und im öffentlichen Leben. Um diese zu bekommen musste man allerdings nicht nur die entsprechnenden Kinderzahlen haben, es war auch noch der Ariernachweis erforderlich (also deutschstämmig, nicht assozial, nicht kriminell). Erster Blick sagt gut, zweiter nicht.

    Abgesehen davon: jeder der im öffentlichen Leben steht kennt die Reaktion auf solche Kommentare. Wer sie trotzdem von sich gibt ist also entweder kreuzblöd (oder unaufmerksam, langsam, was auch immer; oder will hiermit ein Medienecho erzeugen. Frau Hermans Buch wird sich schließlich nicht schlechter deswegen verkaufen. Vielleicht braucht sie die Publicity (war diesmal vielleicht nicht Frau Schwrzer auf die Barrikaden gegangen?).

  6. Genau die angesprochene Reaktion auf solche Kommentare halte ich für unreif. Von Dir lese ich die erste sachliche Kritik an der Meinung von Frau Herrmann.

    Deren Aussage bezog sich allerdings nicht auf die Rolle der Frau, sondern auf die Stellung der Mutter, welcher im 3. Reich mehr gewicht zukam. Das ist einfach mal Fakt, denn heute ist ein Großteil der Mütter berufstätig und die Kinder werden in Tagesstätten betreut.

  7. Man muss dringend zwischen Ideen und Auswirkungen unterscheiden!

    Sicher gibt es nichts, was so gut wäre, dass man keine negativen Seiten finden könnte, und umgekehrt ist nichts so schlecht, dass es nicht auch irgend etwas Gutes hätte. Ja, es ist toll, dass wir so viele gut ausgebaute Autobahnen in Deutschland haben – aber gebaut wurden sie für Truppenaufmärsche. Ja, einige Mütter haben damals von ihrem Stellenwert profitiert – aber auf Kosten von Entmündigung und Diskriminierung. Ja, es war wichtig für die Juden einen eigenen Staat zu bekommen – aber im Gegensatz zu dem, was zum Beispiel offizielle iranische Ansicht ist, haben sie gewiss nicht den Holocaust dafür in Kauf nehmen wollen.

    Frau Hermann hat Bewertungen gesellschaftlicher Entwicklungen und Einstellungen abgegeben und die dem Mutterkreuz zu Grunde liegenden Ideen befürwortet – damit hat sie nationalsozialistisches Gedankengut offenbart. Das Dritte Reich war kein fehlgeschlagenes Experiment von Vordenkern, die ein paar Fehler gemacht haben oder über das Ziel hinausgeschossen sind, es war die logische Konsequenz einer menschenverachtenden Ideologie.

  8. Religionskritik ist gut, aber das hier:

    „Die Verbrechen des Nationalsozialismus und anderer totalitärer Ideologien sind eine historische Fußnote im Vergleich zu dem, was das Christentum, der Islam und andere Religionen in der Geschichte bewirkt haben.“

    halte ich für gefährlich. Der Holocaust sollte nicht als eine historische Fußnote betrachtet werden.

  9. Das kommt sogar an Holocaustverharmlosung ran. Was, wenn ich mich nicht stark irre, eine Straftat ist. (Ähnlich wie das Benutzen des Wortes „GEZ-Gebühr“ :-P)

    „Jede Religion, die einen göttlichen Willen propagiert (und ohne diesen hätte sie keine Existenzberechtigung) ist menschenfeindlich, weil sie zwingend impliziert, dass Menschenrechte hinter diesen göttlichen Willen zurücktreten müssten.“
    Nö. Es ist sogar DIE Moralkeule schlechthin, sagen zu können „Töt ihn und Odin/Jehova/FSM hat dich nicht mehr lieb“
    Menschliche Moral- und Wertevorstellungen schaffen und verändern Religionen, nicht andersrum. Natürlich kann man sich die Fragen stellen ob dieses „unüberlegte Werte übernehmen“ die Menschheit vorangebracht hat, oder aufhielt (So wie Nietzsche es in „Zur Genealogie der Moral“ tut).

    Ich denken, nein hoffe, dass Religion nutzlos wird; da Menschen sich ihre Werte selber schaffen werden. Doch noch sind sie dazu wohl nicht bereit.

  10. „GEZ-Gebühr“ etc.. zu benutzen ist, wenn überhaupt (eigentlich ist diese Geschichte ja so absurd wie irgendetwas) ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht (dabei ist die GEZ noch nicht einmal eine juristische Person, soweit ich weiß!) und damit geiwss keine Straftat, falls ich Zivil- und Strafrecht noch auseinander halten kann.

    Mir ist neu, dass es einen Strafstand der „Verharmlosung“ des Holocaust gibt – ich kenne nur den der Leugnung. Verharmlost wird aber nicht der Holocaust, sondern der Religionswahn!

    In jedem Fall aber muss man da historisch richtig einordnen: Der Nationalsozialismus ist eine höchst „moderne“ Erfindung. Im Namen Gottes werden seit Jahrtausenden Gräuel begangen, und gerade die Inquisition und die Kreuzzüge sind in ihren Dimensionen dem Holocaust mehr als vergleichbar (es wird ja wohl hoffentlich nimad auf die Idee kommen, absolute Opferzahlen gegeneinander aufrechnen zu wollen!) Das Schlimmste aber ist, dass das Gedankengut, welches zu diesem „Auswüchsen“, die letztlich nur folgerichtige Konsequenzen gewesen sind, geführt haben, auch heute noch weit verbreitet ist.

    Religionen sind Produkte MENSCHLICHER Phantasie, das hat mein Vorposter korrekt gesagt, und jeglicher Anstrich „göttlicher“ Legitimation ist nichts anderes als ein im wörtlichen Sinne Totschlagargument gegen rationale Kritik.

  11. ôk ich bin auch kein grosser Religionsfan und stime deswegen in weiten teilen zu.

    Aber „Jede Religion, die einen göttlichen Willen propagiert (und ohne diesen hätte sie keine Existenzberechtigung) ist menschenfeindlich, weil sie zwingend impliziert, dass Menschenrechte hinter diesen göttlichen Willen zurücktreten müssten.“

    da stimme ich nicht zu denn die menschenrechte, sind an und für sich genau so eine phantasie oder erfindung wie die religionen, die beide einen ähnlichen zweck erfüllen sollen. Die „christlichen werte“ (diese werte gibt es nicht nur bei den christen) die auf den 10 geboten verankert sind, sind doch in gewissen massen ein unfertige version der meisten gesetze (und deswegen auch rechte wie z.B. menschenrecht)

    nur dass es einen göttlichen willen gibt den man befolgen sollte heisst noch lange nicht dass das gegen irgendwelche rechte sei, vielleicht (oder nein ziehmlich sicher) will gott (wenn ich das was ich von der bibel weiss nicht komplett falsch verstanden habe) dass die menschen gut sind einander achten usw.

    erst die religiösen führer (z.B. der gute liebe papst übrigens auch ein deutscher, tststs was bringt ihr nur für leute hervor^^) die glauben zu wissen was oihr gott will (oder das zumindest behaupten um macht zuerhalten) und einem so zu dingen „zwingen“ sind das was das ganze schlecht macht.

    ich bin auch der meinung dass religion überflüssig ist aber viele menschen sind es nicht sie brauchen religion und sollen das auch dürfen. ein glaube gibt einem zumindest einen gewissen anker und das ist schon nicht schlecht.

    was ich einfach hoffe, dass alle religionen anfangen religionen zu werden sicherheit zu geben und nicht mittel zum zweck für irgendwelche möchtegern weltherscher oder verbesserer.

    man kann was vor 2000 oder wievielen jahren geschrieben wurde nicht wort für wort auf heute beziehen und was dort geschrieben ist, ist ein geschichtenbuch nicht eine direkte anleitung von gott (kann mich nicht daran erinnern dass er auf die erde kam und die bibel druckte…)

    Ich weiss es fällt schwer aber man sollte auch als ungläubiger mensch nicht alle religion verachten sondern einfach nur einige menschen welche die religion auf eine bestimmte art auslegen

  12. angenommen Gott ist allmächtig und wie schon geschrieben wurde steht sein Willen über dem des Menschen und auch der Menschenrechte
    dann wird man trotzdem kein problem mit jenen rechten haben da das höchste gebot das weit über den 10 geboten steht und diese sogar ersetzen kann ist, dass man Gott über alles liebt und seinen nächsten wie sich selbst liebt
    => wie daraus eine menschenrechtsverletzung entstehen soll übersteigt meinen bescheidenen verstand der mir übrigens wie alles andere von Gott gegeben ist
    zu sagen das es nachteile hätte sich an gebote zu halten macht widerum keinen sinn wenn man an gott glaubt denn dann glaubt man auch das gott trotz seiner allmacht und größe Nur gut ist und nichts anderes.
    Wie kann also auch nur irgendetwas was von Gott kommt (zb Gebote) schlecht sein?
    es ist sehr fraglich ob es sinnvoll ist überall Kreuze also Symbole des Christentums aufzuhängen wenn doch heute niemand mehr versteht was Christentum bedeutet und was eine Beziehung zu Gott ist
    Und ganz ehrlich wer hat heutzutage eine ahnung worum es scih beim heiligen geist handelt der zwar im GLaubensbekenntniss vorkommt jedoch ansonsten sowohl in der katholischen als acuh in der evangelschen(der ich angehöre) Kirche fast gänzlich verschwiegen wird

  13. Ich möchte in einem Land leben, in dem die Straßenverkehrsordnung gilt, nicht das alte Testament. Ich bin dafür, dass eine Partei (BCP), die da wirbt „für ein Deutschland nach Gottes Geboten“ ebenso auf eventuelle Verfassungswidrigkeit hin überprüft wird wie gewisse islamisch inspirierte Zirkel, bei denen vermutet werden darf, dass ihnen die Liebe zum Religionsgesetz der Scharia mehr am Herzen liegt als die Liebe zum Grundgesetz.

    Theokratie nein danke – Demokratie ja bitte.

    Der Gotteslästerungsparagraph muss unbedingt weg. Und das sage ich als evangelischer Christ.

    Negative Religionsfreiheit heißt doch: ‘lass` mich mit deiner Religion in Frieden!’.

    Demokratie bedeutet, dass mein Glauben oder Unglauben in keinem Zusammenhang mit meinem Arbeitsplatz, Wahlrecht, Bürgerrecht steht oder wenigstens: stehen muss.

    Vor 300 Jahren brannten in Deutschland Scheiterhaufen und Priester (Calvin in Genf eingeschlossen!) segneten das grausame Ermorden der ‘Ketzer, Gotteslästerer’. Und das Volk ging aus Konformitätsdruck zur Kirche, weniger aus dem Verlangen, eine persönliche gereifte Spiritualität zu entwickeln.

    Spiritualität versus Spiritismus …

    Gruß
    Hinnerk, Köln, Sozialarbeiter
    (AK pik)

    http://saegefisch.wordpress.com/
    http://gemeinwesenarbeit.blogspot.com/

  14. GOTT JA, CHRISTUS JA und den notwendigen Heiligen Geist, der den Menschen und Sünder mit der, mit Christus erschienenen heilsamen Gnade Gottes, zu einem wahren Christen und neuer Kreatur Gottes gestaltet JA,
    Aber bitte keine „Mietlinge“, „Blinde Blindenleiter“
    „Falsche Propheten“ und Antichristen, die im Geist der Welt und des wissenschaftlichen Atheismus, welcher ist der Geist des Irrtums wie Johannes in seinem Hirtenbrief schreibt, das niedergeschriebene geistige Eigentum der wahren Jünger, Aposteln und Propheten des lebendigen Gottes verkündigen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, welche sind Mammon, Macht, Ehre, als religiöse Gewerbetreibende, welches ist vor und neben dem wahren Gott, nichts weiter, als der wahre Götzendienst und Abgötterei unter dem Neuen Testament und auf Erden.
    1. Johannesbrief Kapitel 4, 2-6
    1.Keiner ist Gottes und Christi Stellvertreter auf Erden, der nicht von Gott berufen, zubereitet, erwählt und legitimiert wurde zum Botschafter an Christi Statt.
    2. Keiner ist ein Nachfolger Jesu Christi, der nicht in dem Geist des Vaters, gleich wie Christus, die einzig wahre Theologie des lebendigen Gottes verkündigt und selber danach lebt in Armut als ein Außenseiter der damaligen „frommen“ Gesellschaft.
    3. Keiner ist ein Diener, Jünger, Apostel und Prophet des lebendigen Gottes und Seinem Christus, der nicht so lebt und so wandelt vor Gott und den Menschen, mit dem Geist,Auftrag und Vollmacht des Vaters im Herzen und Bewusstsein und erfüllt mit den Gaben des Geistes Gottes, wie Christus und seine von IHM zubereiteten Evangelisten, Jünger, Aposteln und Propheten in den Anfängen des Urchristentums.
    4. Keiner ist ein Theologe des lebendigen Gottes, der nicht von Gott und durch seinen Heiligen Geist,nach seiner Berufung, stehend in der Zubereitung der einzig wahren und heil bringender Theologie/ Gottes -lehre unterrichtet wurde, sei es in der Wüste oder in der Einsamkeit seinem Kämmerlein , wie Christus selber danach lebte und es auch forderte von seinen Jüngern.
    5. Keiner ist ein Christ noch ein Theologe und Lehrer des lebendigen Gottes und seiner ihm offenbarten Theologie, der nicht von Gott,
    Das DREIFACHE ZEUGNIS des ewigen Lebens empfangen hat, welches ist seine Legitimation vor der geistigen Welt und Reich Gottes, ein wahrer Christ und Kind des lebendigen Gottes zu sein.
    1. Johannesbrief Kapitel 5, 6-12
    Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich-theologischer Bücher und Publikationen im Internet und Selbstverlag

  15. Diese ganze Diskussion ist völliger Quatsch!
    Die Bedenken von Andreas kann ich gut nachvollziehen und zustimmen kann ich ihm insoweit, daß sich die Verbrechen der Nazis wirklich wie eine lächerliche Fußnote der Geschichte ausnehmen gegen die Verbrechen, die im Namen irgendeines „Gottes“ begangen wurden.

    Wenn wir unseren Kindern Ethik vermitteln wollen, so brauchen wir dazu keine Koranschulen, aber auch keine Kruzifixe an deutschen Schulen.
    Wir brauchen keine „unfehlbaren“ Päpste, die vor ihrem Amtsantritt Vorsitzende der „Heiligen Inquisition“ waren (und es im Geiste immer noch sind) und wir brauchen dazu keine Pfaffen.
    Am Allerwenigsten aber brauchen wir einen Profalla.

    Um Sagefisch zu zitieren: Ich möchte ebenfalls in einem Lande leben, in dem die Straßenverkehrsordnung gilt und nicht das Alte Testament.
    Ein weltliches Grundgesetz und eine konsequente Trennung von Kirche und Staat wäre auch nicht zu verachten.

    Eine menschliche Gesellschaft werden wir vermutlich erst dann bekommen, wenn alle religiösen Spinner ausgestorben sind und damit meine ich nicht nur die fundamentalistischen Islamisten, sondern auch die fundamentalistischen Christen jeglicher Couleur. Diese geistigen Brandstifter sind nämlich nicht weniger gefährlich, auch wenn man uns das immer wieder weismachen möchte.

    Liberale Atheistengrüße vom Mino.

  16. Eine menschliche Gesellschaft? Wenn alle (religiösen) Spinner ausgestorben sind? Nee, ich glaub, mit „menschlich“ hätte das dann nicht mehr viel zu tun. ^_^
    Aber wenn die Menschen (die doch im Grunde alle Spinner sind, jeder einzelne) ganz aus sterben, dann könnt’s klappen… Naja, nur ohne Gesellschaft dann halt, ne XD


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