„Aus den unvollständigen Erinnerungen eines Traumpendlers“ – ein Menschheitsdämmerung-Update

Endlich ist es wieder soweit: Es gibt einen neuen Text zu meinem Menschheitsdämmerung-Projekt!

Natürlich ist es wieder einmal nicht diejenige Geschichte geworden, die ich als nächstes zu schreiben erwartet hatte, und deren wenige, bereits mehrfach völlig umformulierte Einstiegssätze sich unter der Bezeichnung „Wenn Elben sterben“ anklagend bereits seit Monaten auf meinem Desktop befinden.

Stattdessen führt Aus den unvollständigen Erinnerungen eines Traumpendlers weit aus Neustadt heraus und erzählt von den Schrecken, den gefürchtetesten Wesen jener Welt. Es ist meine dritte „echte“ Menschheitsdämmerung-Geschichte und sollte nach Verorkung und Elbenruf gelesen werden, um keine Verständnislücken entstehen zu lassen.

Wie immer freue ich mich über ehrliche Kommentare dazu!

Veröffentlicht in: Allgemeines on Oktober 26, 2007 at 10:38 Kommentar schreiben
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Die Pflichtvergessenheit der Paketboten

Wahrscheinlich ist das etwas, was einem nur auffallen kann, wenn man seine Vormittage zu Hause verbringt: Paketboten machen ihren Job nicht.

Das gilt keineswegs nur für den Paketdienst der Deutschen Post – bei DPD ist es ganz genau so. Es sind auch nicht nur einzelne Zusteller; ich habe diese Erfahrung im Wedding genau so wie in Neukölln gemacht.

Worum es geht? Nun, wenn man in einem Haus ohne Fahrstuhl in einem der oberen Stockwerke wohnt, bekommt man keine Pakete zugestellt. So einfach ist das.

Das ist mir auch schon früher passiert, aber in der letzten Woche ergab es sich gerade, dass ich an drei verschiedenen Tagen Pakete erwartete, von zwei verschiedenen Zustellern, und da fiel es mir ganz besonders auf. Ich war an jedem dieser Tage die ganze Zeit über zu Hause, und trotzdem fand ich jedes Mal am Nachmittag in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung vor, man habe mich um… (Uhrzeit freigelassen!) nicht angetroffen, und mein Paket sei stattdessen an dieser oder jeder Stelle abgegeben worden. (Diese oder jene Stelle befand sich im Erdgeschoss oder ersten Stock meines oder eines benachbarten Hauses).

Das läuft einfach so ab: Wenn eine Auslieferung für den Paketboten mit zu vielen Treppenstufen verbunden ist, wird die Wir-haben-Sie-nicht-angetroffen-Karte bereits auf dem Weg ausgefüllt. Beim eigentlichen Adressaten wird gar nicht erst geklingelt, stattdessen werden alle Pakete in den untersten beiden Stockwerken der Nachbarschaft verteilt.

Haben die Paketboten eigentlich unterdessen auch eine eigene Gewerkschaft, so wie die Lokführer? Ich weiß auch nicht, wie ich jetzt darauf komme…

Veröffentlicht in: Allgemeines on Oktober 20, 2007 at 10:39 Kommentare (8)
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Kleines Pressespiegelchen

Selbst Schuld, wenn man Nachrichten liest, ich weiß… Drei Dinge sind mir aber aufgefallen, auf die ich Euch hinweisen will (alle Info stammt von Spiegel Online): (mehr…)

Veröffentlicht in: Allgemeines on Oktober 10, 2007 at 12:07 Kommentare (16)
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Der Unterschied zwischen Streik und Schutzgelderpressung

Ich habe ja bislang noch mit mir gerungen, mir zu diesem Thema eine Meinung zu bilden. Heute ist es aber so weit:

Die GDL kündigt weitere, länger andauernde Streiks mit kürzerer Vowarnzeit an. (mehr…)

Godwin’s Law – Nazis, Nazis überall!

Vielleicht ist es Euch ja bekannt:

As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches one.

Dies ist das sogenannte „Godwin’s Law“. (Hier das Link zum deutschen Wikipedia-Eintrag, für diejenigen, die sich Aufklärung wünschen).

Ich war aus irgendeinem Grund der Ansicht, ich hätte zu diesem Thema bereits gebloggt, kann aber keinen entsprechenden Eintrag finden – wahrscheinlich handelt es sich um einen jener zahlreichen Blogeinträge, die ich im Kopf bereits zum großen Teil vorfomuliere, aber dann doch nicht in die Tastatur hämmere, weil mir die Zeit fehlt, oder ein anderes Thema sich vordrängelt.

Was Godwin’s Law so interessant macht, ist nicht seine eigentliche Aussage, die genau genommen trivial ist: Je länger eine Diskussion andauert, desto größer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Argument auftaucht. Wenn die Länge einer Diskussion beliebig zunimmt und die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen eines bestimmten Phänomens in jedem endlichen Zeitintervall nicht Null ist, dann konvergiert die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Phänomen irgendwann eintritt, natürlich gegen Eins – das ist (relativ) simple Mathematik. Man könnte Godwin’s Law ebenso mit Pinguinen und Hans im Glück formulieren; es besäße die gleiche Gültigkeit.

Natürlich ist aber dieses „Gesetz“ nicht als wissenschaftliche Herangehensweise an die Entwicklung von Internetdiskussionen zu sehen, sondern als eine geistreich verpackte Kritik an der Tendenz vieler Internet-User, ihre Argumentation eskalieren zu lassen. (mehr…)

Veröffentlicht in: Allgemeines on Oktober 8, 2007 at 2:23 Kommentare (13)
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Untätigkeitsnachweis

Ein Platz für Andi durchläuft zur Zeit eine Durststrecke. Das unterdessen erfolgreich gegründete Magic Universe Team verlangt besonders in der Anfangsphase doch einen keineswegs zu vernachlässigenden Zeitaufwand, und meine wöchentliche Artikelreihe für eine andere Magic-Seite, die auf Recherchen zu einer ungenügend dokumentierten Ära jenes Spiels fußt, frisst ebenfalls erhebliche Mengen Zeit. Glücklicherweise werde ich für diese Tätigkeiten auch angemessen kompensiert.

Dann habe ich neulich ein Turnier gewonnen, bei dem der Sieger drei Byes für einen Grand Prix erhält. Was das bedeutet? Ein Grand Prix ist ein großes (mit teilweise über 1000 Teilnehmern) Magic-Turnier, bei dem es substanzielle Geldpreise für die Erstplatzierten zu gewinnen gibt. Drei Byes zu besitzen heißt, dass man mit dem Stand von 3:0 erst ab der vierten Runde ins Turnier eingreift – ein erheblicher Vorteil! Daher bereite ich mich auch für diesen Grand Prix (der in Krakau stattfinden wird) vor.

Alles in allem nimmt mein zweitliebstes Hobby Magic: The Gathering also zur Zeit mehr Raum in meinem Leben ein als seit vielen Jahren! Dazu kommt dann noch all das, was man im Internet gerne als „Real Life“ bezeichnet, und im Ergebnis fehlt mir einfach die Zeit, etwas Ordentliches für mein Haupt-Blog zu schreiben.

Das ist vielleicht ein Problem: (mehr…)

Veröffentlicht in:  on Oktober 3, 2007 at 5:16 Kommentare (3)
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