Zu meinen bisherigen Batman-Rezensionen
Wie häufig kommt es vor, dass man an einen Film mit einer gigantischen Erwartungshaltung heran geht – und dass er diese dann tatsächlich auch erfüllt?
Return of the Jedi hatte dies bei mir geschafft, auch wenn ich damals noch recht jung war, und mit leichten Abstrichen Indiana Jones and the Last Crusade. Jedoch war keiner dieser Filme dermaßen gehyped worden, wie The Dark Knight.
Es muss klar ausgesprochen werden: Ohne Heath Ledgers mysteriösen und tragischen Tod hätte es diesen Hype nicht gegeben! Natürlich hat sich da ein hervorragender Regisseur eines höchst ergiebigen Stoffes angenommen, doch das war auch bereits bei Batman Begins der Fall gewesen – ein Film, der bereits auf dem selben Niveau wie sein Nachfolger stand, aber erheblich weniger Beachtung fand, insbesondere in Deutschland. Der unsäglich peinliche Batman & Robin hatte bei uns ein um die Hälfte höheres Einspielergebnis als Batman Begins!
Nun, der Hype war also vorhanden, und der Film ist tasächlich so gut geworden, wie man nach zahllosen Kritiken auch erwarten konnte. Ich will nur die wichtigsten Aspekte anreißen: Die Handlung bleibt (im Rahmen von Action-Kino) realistisch – keine Superkräfte oder Mutanten – und ist fest in einem stimmigen, düsteren Setting verankert. Die Psychologie der Figuren ist hervorragend, ganz besonders natürlich die des Jokers. Hier hat Nolan dankenswerterweise der Versuchung widerstanden, sich eine überzeugende Entstehungsgeschichte für den Joker auszudenken (auch wenn dieser selbst im Film damit kokettiert), sondern begriffen, dass das Wesentliche am Joker ist, dass er UNERKLÄRLICH ist, ein Albtraum, eine Naturgewalt, der personifizierte Wahnsinn. Ledger spielt den Joker noch eine Spur gewalttätiger, als er in den Comics angelegt ist: Während dort seine Verbrechen Ausdruck eines kranken Humors sind, steht hier das Bedürfnis des Jokers nach Chaos und Zerstörung im Vordergrund. Er macht sich über die Welt lustig, weil diese vorgibt, berechenbar zu sein, und er beweist, dass es keine Sicherheit und keine Kontrolle gibt. Er zerstört nicht nur unser Gefühl der trügerischen Sicherheit, er zerreißt auch das dünne Mäntelchen unserer Zivilisation mit seinen makabren Spielchen, indem er normale, „anständige“ Bürger dazu verleitet, zu Mördern zu werden. Der Joker in The Dark Knight erlaubt dem Zuschauer keine Distanz, wie es bei Nicholson im Batman von 1985 noch der Fall war, wo man sich noch über dessen makabren Scherze amüsieren konnte. Ledger spielt den Joker als Urgewalt, der eine Panik verbreitet, die sich auf den Zuschauer überträgt. Nicholsons Joker hat neugierig gemacht. Bei Ledger wünscht man sich nur, dass man die Augen schließen kann und er dann verschwindet.
The Dark Knight ist deutlich gewalttätiger als Batman Begins, und die Mortalitätsrate ist erheblich höher. Dabei wird unter den Neben- und teilweise auch den Hauptfiguren des Films kräftig aufgeräumt. Mit dem Tod von Rachel wird eine Grenze überschritten: Selbst in Batman Begins starb keine wirklich WICHTIGE Figur (außer natürlich in der Rückblende). Da ist übrigens eine gewisse Parallele zu den Comics zu erkennen, in denen es auch in der Regel der Joker ist, welcher für die wirklich bedeutsamen Todesfälle (der zweite Robin, Gordons Frau) verantwortlich ist. Dadurch tritt das Dilemma, welches Batman im Umgang mit dem Joker hat, deutlich zu Tage: Wenn er ihn tötet, überschreitet er die Grenze vom Helden zum Schurken, aber wenn er ihn am Leben lässt, trägt er die Verantwortung für weitere Morde.
Das brilllianteste Zitat des Films stammt übrigens von Harvey Dent: „You either die a hero or you live long enough to see yourself become the villain.“ Die Figur von Dent ist ebenfalls hervorragend angelegt – der strahlende weiße Ritter, der im Gefühl seines eigenen Heldentums übermütig wird – ein guter Mann, aber eben zu sehr von sich selbst eingenommen, zu selbstsicher. Auch das Kippen hin zu der Persönlichkeit von Two-Face ist nachvollziehbar: Für Harvey Dent war das Leben beherrschbar, kontrollierbar – er entschied sein Schicksal selbst. Als der Joker ihm beweist, dass dies nur eine Illusion ist, gleitet er in den Wahnsinn ab.
Hier liegt aber einer meiner kleinen Kritikpunkte an diesem Film: Die Entwicklung von Dent hin zu Two-Face ist überzeugend, aber seine nächsten Handlungen sind nicht wirklich stimmig. Warum nimmt er Rache ausgerechnet an Gordon? Eine Rivalität zwischen den beiden, die auch bereits auf frühere Zeiten zurück geht, klingt an, wird aber nicht deutlich genug gemacht. Hier erhielt ich den Eindruck, dass Nolan die Dinge ein wenig überstürzt hat – offensichtlich lag ihm daran, den gesamten Handlungsstrang mit Two-Face noch in diesem Film abzuhandeln, und das war meiner Ansicht nach der falsche Weg. Two-Face hätte deutlich mehr Zeit benötigt, um sich zu entwickeln. Tatsächlich ist er eine der wichtigsten Figuren des Batman-Universums, weil er den Helden jederzeit daran erinnert, welche Konsequenzen es hat, wenn aus dem Kampf für das Gute ein Rachefeldzug wird, und man die Kontrolle über sich selbst verliert. Ebenso wichtig ist aber auch, dass Harvey Dent noch nicht vollständig verschwunden ist, und dass es Batman immer wieder gelingt, an diese Persönlichkeit zu appellieren. Batman fühlt sich am Schicksal von Dent mitschuldig und versucht alles, um dessen Psyche zu heilen – das ist es, was der Satz „I believe in Harvey Dent“ eigentlich bedeutet.
Nun wird zwar an keiner Stelle ausdrücklich gesagt, dass Two-Face tatsächlich tot ist, aber es wäre schon schade, wenn er auf diese Art in einem weiteren Teil (und natürlich hoffe ich, dass es einen solchen geben wird!) wieder eingeführt würde. Wenn die Szene im Krankenhaus, als der Joker Dent „umdreht“, dessen letzter Auftritt in The Dark Knight gewesen wäre, dann hätte dies eine viel stärkere Wirkung besessen und eine hervorragende Vorlage für den nächsten Film geliefert.
The Dark Knight ist nämlich tatsächlich ein wenig lang geraten. Er wird zwar nicht langweilig, das nicht, aber insgesamt drängt sich einfach etwas zu viel Geschehen in diesen Film. Der Handlungsstrang um Two-Face ist wohl hauptsächlich dafür verantwortlich.
Mein letzter, kleiner Kritikpunkt ist, dass The Dark Knight ein wenig stärker an Batman Begins hätte anknüpfen können. Der Ausbau der Bathöhle, welcher darin angedeutet wurde, hätte zumindest beiläufig gezeigt werden müssen, und die Beziehung zu Alfred wurde ein wenig vernachlässigt – der Butler darf zwar ein paar tiefgründige Weisheiten von sich geben, aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass er in diesem Film letztlich überflüssige Staffage ist. Das liegt natürlich daran, dass diesmal nicht Bruce Wayne im Mittelpunkt steht, sondern eben der Joker, aber die Entwicklung von Bruce Wayne zu Batman war noch nicht völlig abgeschlossen und verschwindet hier ein wenig zu sehr aus dem Blickfeld.
Insgesamt jedoch ist The Dark Knight nichts weniger als ein Meisterwerk und möglicherweise schlicht der beste Film aller Zeiten! Irgendwo auf Spiegel Online habe ich in einer der wenigen nicht völlig positiven Rezensionen gelesen, dass er zu viel moralischen Ballast besäße – was für ein Blödsinn! Genau das macht Batman eben aus: Keine andere Figur von DC oder Marvel hat dermaßen überzeugend den Schritt von infantiler Unterhaltung hin zur Literatur für Erwachsene vollzogen. Die Fragen „Wofür lohnt es sich zu kämpfen?“ und „Mit welchen Mitteln darf man dafür kämpfen?“ resultieren natürlich aus grundlegenden ethischen Fragestellungen, und Batman berührt diese nicht nur kurz – er definiert sich darüber. Batman steht nicht für den Kampf von Gut gegen Böse, sondern für die Schwierigkeit zu entscheiden, was richtig und was falsch ist. Dass Nolan dieses Thema im Rahmen von phantastischem, spannendem Action-Kino zu behandeln weiß, das macht die wahre Größe seines Films aus.
Also ich fand auch, dass der Film zu lang war und hatte vom Gefühl her das Ende mit der Entstehung von Two-Face erwartet – Hätte mir der Blick auf die Uhr nicht noch etwa eine halbe Stunde vorgegeben. Two-Face wäre dann der Cliffhanger für den nächsten Teil gewesen. So fand ich den Film dann doch etwas zu lang und im Gegensatz zu dir fand ich Dents/Two-Face Wandlung doch zu heftig und zu überstürzt. Auch fand ich es etwas überzogen, wie sehr Batman seine Hoffnung auf Dent setzt, dass dieser ihn ersetzen kann und wird.
Beim Joker fand ich etwas störend, dass er Chaos und Unordnung verkörpern soll, aber all seine Aktionen präziser Planung und Organisation bedürfen. Und man fragt sich schon woher er das Geld und die Möglichkeiten für seine Coups hat (Zumal er ersteres ja gerne in großen Mengen verbrennt). Obwohl es wahrscheinlich wirklich gut ist, dass das nicht so genau erklärt wird. Sehr schade ist natürlich, dass praktisch eine Fortsetzung mit einem starken Joker angekündigt wird, als dieser am Ende die Banden der Mafia übernimmt, der grandiose Darsteller aber nicht mehr dabei sein wird – Wer auch immer sein Nachfolger wird, wird es nicht leicht haben.
Naja ich werde den Film wohl noch 1-2 mal sehen müssen um ihn Gänze zu erfassen, alleine auf Grund seiner Länge.
ich emfand die charakterisierung Jokers, in seiner ersten szene als er den bleistift verschwinden lässt, zumindest in nachinein, als ziemlich wichtig. Er ist das Chaos böse, unberechenbar udn witzig(zumindest für all diejenigen die spass an toten/am töten haben).
scade die entwcklung von dent ging mir auch zus chnell ich habd as aber wärend des films garnciht mitgekriegt.
das bild als er den kopf dreht wäöre wirklich ein gutes ende für ihn gewesen.
allerdings war für mich der cliffhänger klar: Batman wird von gotham gejagt, demw as er beschützen will.
Fazit: ein absolut großartiger Film. einer der besten die ich je gesehen habe.
Achja was mich noch genervt hat, warum konnten sie keine schönere Schauspielerin für Rachel nehmen?
Der Joker handelt nicht chaotisch, er verbreitet Chaos – und das sehr planvoll. Wenn er selbst chaotisch handeln würde, besäße er kaum einen Effekt. Ihm geht es ja nicht um die Befreiung des Willens oder irgend so etwas, ihm geht es darum zu zeigen, wie leicht unsere Gesellschaftsordnung zu erschüttern ist.
Also ich fand den Film nicht sonderlich gelungen, auch nicht wirklich unterhaltsam. Stellenweise hat er mich doch ganz schön gelangweilt und mich teilweise wirklich genervt, vor allem in den Szenen in denen sich der Film unnötig ernst nimmt. habe dazu auch eine Kritik gefunden, der ich im großen und ganzen zustimmen kann… hier nachzulesen: wirklich empfehlenswert.
Rene, Dein ursprüngliches Link hatte ins Nichts geführt – ich habe es entsprechend umgebaut, dass es auf die Filmnotiz-Seite verweist, wo die von Dir angesprochene Kritik steht.
Ich kann der Kritik so nicht zustimmen, denn letztlich sagt sie doch: Das ist ein großartiger, intelligenter, düsterere Film mit ernsthaften Themen, aber als Comic-Verfilmung ist sie unapassend, denn Comics sind nicht dafür da, dass man sie ernst nimmt, und überhaupt sollten Filme nicht intelligenter sein als ihr Publikum.
Da kann ich nicht energisch genug widersprechen: Comics können, dürfen und sollen auch ernstahfte Themen behandeln, und gerade Batman ist eine Figur, die für ernsthafte Themen steht. Die Verbindung von guter Unterhaltung (in diesem Fall Action-Kino) und nichttrivialer Botschaft abzulehnen, dem kann ich mich ernst recht nicht snchließen – es ist leicht, triviale Unterhaltung zu produieren, und es ist, ganz ehrlich, auch nicht wirklich schwierig, mahnende, tiefgründige Kritik in langweiliger Form darzubieten. Die von Dir zitierte Kritik besitzt einen Unterton von der Forderung, dass es anspruchslose Unterhaltung für die dumme Masse geben sollte und anspruchsvolle, schwer verständliche Produktionen für die intellektuelle Elite in ihrem Elfenbeinturm. Wahre Kunst ist es aber meiner Ansicht nach, beides miteinander zu verbinden, so dass das gut unterhaltene Publikum ernste Aussagen in gut verdaulicher Form präsentiert bekommt, und die Intellektuellen sich gut unterhalten können ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Ich lese aus dieser Kritik hauptsächlich den Neid der Elite auf den Mainstream, der dann zu Hass wird, wenn er sich nicht mehr durch ein Überlegenheitsgefühl kompensieren lässt, weil das Hassobjekt eben nicht minderwertig IST.
Ich stimme dir in fast allen Punkten zu.
Allerdings solltest du, wenn du schon eine Kritik schreibst, die deutsche Sprache etwas besser beherrschen können.
Joker war einfach genial in dem Film, aber im Nachhinein wäre es einfach besser gewesen ihn sterben zu lassen, weil es wohl kaum einen Schauspieler gibt, der die Rolle noch gebührend weiter spielen kann.
Scarecrow war an sich nur ein Beschiss, random guy mit Sack auf dem Kopf der auch nichts macht.
Und Batman war stellenweise auch recht arm, dass er den Joker nicht mit dem Motorrad überfahren wollte sondern sich lieber beim Sturz die Knochen bricht ergibt für mich nicht viel Sinn. Wie er immer unendlich von Harvey Dent überzeugt war, war meiner Meinung nach auch überzogen.
Alles in allem war der Film aber sehr gut, vor allem für einen Batmanfilm, die ich bis jetzt alle zu lächerlich fand. (Antigravitationsunterwäsche anyone?) Aber zu sagen er sei der beste Film aller Zeiten finde ich auch übertrieben, seien da noch Filme wie Forrest Gump, Fight Club, Good Will Hunting… die in meinen Augen the Dark Knight mehr als locker ausstechen.
Den Joker sterben zu lassen, das ist ebenso ein Tabu wie Batman sterben zu lassen – die beiden Figuren gehören eben zusammen.
Was übrigens die anderen von Dir genannten Filme angeht, kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. Gerade Forrest Gump war einfach nur von vorne bis hinten widerlich!
Versteh auch nicht was alle immer an Fight Club so kultig sehen. Ist wie ich finde nicht soo übermäßig toll, vor allem, wenn man die Auflösung kennt (also nach dem ersten mal schauen)
Und selbst da fand ich ihn eher, na ja, gehobener durchschnitt.
Die Motorradszene ist in der Tat etwas kritisch. Sie soll wohl die innere Zerrissenheit von Batman wiederspiegeln: Er will den Joker halt wirklich loswerden, aber eben nicht so wie er werden, dadurch dass er andere umbringt.
Nichtsdestotrotz fand ich es scheiße, dass Batman sich dann durch den Unfall selbst ausschaltet. Die ganze Anstrengung und Action und dann sowas.
Bei beiden Hauptcharakteren stellt sich da ein wenig die Frage, was die überhaupt wollen? Sich gegenseitig umbringen ja anscheinend nicht.
Ich deute die Szene anders: Batman VERSTEHT den Joker einfach nicht. Er kann sich nicht vorstellen, dass dieser einfach stehen bleibt und riskiert, überfahren zu werden, anstatt sich zur Seite zu werfen. Sie spielen sozusagen „chicken“ – und Batman verliert, nicht weil er Angst zu sterben hat, sondern Angst zu töten.
Diese Sezne ist gewissermaßen symbolisch dafür, dass der Joker letztlich imemr gewinnt, da seine Zielsetzung nur Zerstörung ist. Wenn eine Seite versucht, etwas u zerstören und die andere, es zu bewahren, dann ist die letztere eben immer unterlegen.
Das ist auch eine der Hauptaussagen des Films, traurig aber wahr: Es gibt keine Sicherheit, keinen Schutz vor blinder Zerstörung. Der Terror lässt sich zwar bekämpfen, aber nicht verhindern oder gar endgültig besiegen.
Ja, aber warum düst er überhaupt so schnell auf den Joker zu? Wenn nicht, weil er in dem Moment doch versucht ist ihn zu töten? Dann hätte er doch genug Zeit gehabt mit einer normalen Geschwindigkeit zu ihm zu fahren oder sonst irgendwas zu unternehmen, was nicht dazuführt, dass er bewusstlos aufm Boden landet.
Noch eine Sache die mir beim Lesen dieser komischen, verlinkten Kritik wieder einfiel: Warum muss eigentlich Batman alles auf sich nehmen am Ende? Wenn keiner gesehen hat, dass Twoface der Mörder war, warum kann es dann nicht irgendjemand gewesen sein? Warum ausgerechnet Batman?
Der Joker war schwer bewaffnet. Langsam auf ihn zuzufahren war nicht so der Plan… Natürlich wäre es klüger gewesen, vom Motorrad auf ihn zu springen, aber Batman hat wohl damit gerechnet, dass der Joker beiseite springt (und dabei hoffentlich nicht mehr in Schussposition ist).
Töten jedenfalls wollte er ihn ganz bestimmt nicht, denn er hatte ja mit Gordon geplant, ihn fest zu nehmen (zu dumm, dass der Joker diesem Plan einen Schritt voruas war!)
„Irgendjemand“ geht nicht, denn dann würden die Ermittlungen weiter auf Hochtouren laufen, wer derjenige ist (und dabei würde man ohne Zweifel auf die Schuld von Dent stoßen). Das war schon immer der Grund, warum Sündenböcke praktisch sind, im Gegensatz zu ungeklärten Verbrechen.
Toller Film. Hat mir sehr gefallen. Wirklich auf einer Linie mit Forrest Gump und Fight Club.
das erste mal reingeschaut, weben verlinkung von Magic. Deine Sicht auf Batman teile ich eigentlich 1:1 (kommt mir vor als würde sowas in letzter Zeit häufiger passieren – muss ich mich ändern? ;)).
Außerdem frage ich mich gerade, was für ein Charakterbild Forrest Gump und Fight Club zusammenbringt (das scheint ja hier die Regel zu sein). Wie kann man einen Film, der x Konventionen bricht, intelligent gemacht ist und eine erstklassig düstere Atmosphäre mit einem begrenzt witzigen Seifenoperdrama in Verbindung bringen? Gelingt mir jedenfalls nicht …
Du bist ja auch schon vom Namen her ein echter Außerirdischer. ;)
Sorry, wenn ich die alte Diskussion wieder ausgrabe, aber:
Wieso ist Forest Gump widerlich?
Das haben wir hier doch gar nicht weiter diskutiert, und eigentlich will ich das auch gar nicht. Wenn ich mich gedanklich zu sehr mit diesem Machwerk befasse, fühle ich mich beschmutzt…
Eine Anmerkung zu Fight Club: Den habe ich unterdessen gesehen, und er war erwartungsgemäß interessant, aber ich fand ihn nicht wirklich vollständig gelungen (obwohl mir die Handlung vorher noch nicht bekannt war). Ein guter Film, ja; ein Film den man gesehen haben sollte, auf jeden Fall – aber kein Meisterwerk.
Und weil es wohl irgendwie in diesen Zusammenhang gehört: Den Club der toten Dichter mochte ich auch nicht – er war zwar nicht ansatzweise so unerträglich wie Forrest Gump, ging aber doch in eine sehr ähnliche Richtung. Und nach meinen Erfahrungen mit diesem beiden Filmen habe ich Good Will Hunting lieber vermieden.
Sorry, aber jetzt interessiert es mich umso mehr. ;)