Vom demokratischen Umgang mit unliebsamen Meinungen

Wie gut, dass es die Sportschau gibt. Um die Bundesliga-Berichterstattung zu verfolgen, schaltete ich nämlich die ARD ein, und das sogar ein paar Minuten früher, was dazu führte, dass ich dort auch die Nachrichten sah. In diesen hörte ich dann eine Meldung, die mich so richtig auf die Palme brachte!

Infolge einer Mischung aus Lethargie und der Einsicht, dass es wirklich egal war, wann genau (leider wohl auch ob, aber ganz so pessimistisch will ich dann doch nicht sein) ich mich zu diesem Thema informiere, verfolgte ich dann zunächst meine Sportsendung und begab mich dann ins Netz, um zu recherchieren. Aus Gewohnheit ging ich zunächst auf Spiegel Online – als älteres Semester bin ich es immer noch gewohnt, den Spiegel als gehobenen und kritischen Journalismus zu empfinden, obwohl das Niveau der Beiträge zumindest auf seiner Online-Plattform schon lange einen derartigen Widerspruch zu dieser Annahme demonstriert, dass ich mich über diesen Selbstbetrug eigentlich wundern müsste.

Ich fand keine Meldung dazu.

Irritiert versuchte ich es stattdessen auf den NachDenkSeiten – und tatsächlich, in der Tagesübersicht fand ich eine entsprechende kurze Notiz, ohne Kommentar, aber immerhin mit einer Quellenangabe beim Tagesspiegel.

Dies hier ist die Meldung. (mehr…)

Alles wird anders!

Zuletzt ist mir immer stärker ins Bewusstsein gedrungen, dass ich auf Ein Platz für Andi eigentlich völlig unterschiedliche Dinge tat, die nicht wirklich zusammen passten, und dass mich dieser Umstand wohl auch in meiner Kreativität und Schreibfreudigkeit gebremst hat.

Dieses Blog hier ist eigentlich dafür gedacht, meine kreative Seite zu beleuchten. Hier veröffentliche ich meine Geschichten, Gedichte und Spiele. Die Hauptaufgabe meiner Blogeinträge sollte eigentlich sein, meinen Schaffensprozess zu dokumentieren. Natürlich ist auch ab und zu einmal eine persönliche Notiz angebracht, insbesondere wenn ein Zusammenhang mit meiner kreativen Tätigkeit erkennbar ist, aber prinzipiell ist Ein Platz für Andi kein Tagebuch.

Dann sind da aber noch meine Gedanken und Meinungen zu den verschiedensten Themen und allerlei andere essayartige Einträge, kurze Notizen und kommentierte Verlinkungen. Diese machen den Hauptteil meiner Seite aus – aber das sollen sie eigentlich gar nicht! Mein Bedürfnis, häufig aktuellen Inhalt zu präsentieren, hat mich dazu verführt, zwei völlig unterschiedliche Ansprüche bedienen zu wollen. Das ging nicht gut und hat mich teilweise dazu verführt, Updates zu machen, nur um des Updatens wegen, hat mich teilweise aber auch gehemmt, über Themen zu schreiben, die mir gerade aktuell auf den Fingern brannten, weil ich nicht die Zeit fand, sie mit der für ein Autorenblog angemessenen Ausführlichkeit und Durchdachtheit zu behandeln.

Nun, die Lösung dieser Probleme ist offensichtlich, und deswegen präsentiere ich Euch nunmehr stolz mein neues Blog:

Andis Andersartige Ansichten

(mehr…)

Veröffentlicht in: on September 25, 2008 at 2:12 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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