Vom demokratischen Umgang mit unliebsamen Meinungen

Wie gut, dass es die Sportschau gibt. Um die Bundesliga-Berichterstattung zu verfolgen, schaltete ich nämlich die ARD ein, und das sogar ein paar Minuten früher, was dazu führte, dass ich dort auch die Nachrichten sah. In diesen hörte ich dann eine Meldung, die mich so richtig auf die Palme brachte!

Infolge einer Mischung aus Lethargie und der Einsicht, dass es wirklich egal war, wann genau (leider wohl auch ob, aber ganz so pessimistisch will ich dann doch nicht sein) ich mich zu diesem Thema informiere, verfolgte ich dann zunächst meine Sportsendung und begab mich dann ins Netz, um zu recherchieren. Aus Gewohnheit ging ich zunächst auf Spiegel Online – als älteres Semester bin ich es immer noch gewohnt, den Spiegel als gehobenen und kritischen Journalismus zu empfinden, obwohl das Niveau der Beiträge zumindest auf seiner Online-Plattform schon lange einen derartigen Widerspruch zu dieser Annahme demonstriert, dass ich mich über diesen Selbstbetrug eigentlich wundern müsste.

Ich fand keine Meldung dazu.

Irritiert versuchte ich es stattdessen auf den NachDenkSeiten – und tatsächlich, in der Tagesübersicht fand ich eine entsprechende kurze Notiz, ohne Kommentar, aber immerhin mit einer Quellenangabe beim Tagesspiegel.

Dies hier ist die Meldung. (mehr…)

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