Der Unterschied zwischen Streik und Schutzgelderpressung

Ich habe ja bislang noch mit mir gerungen, mir zu diesem Thema eine Meinung zu bilden. Heute ist es aber so weit:

Die GDL kündigt weitere, länger andauernde Streiks mit kürzerer Vowarnzeit an.

Eine Minigewerkschaft beweist, dass sie die Macht besitzt, das Land ins Chaos zu stürzen. Gleichzeitig jammert sie darüber, wie unfair es doch von der Bahn gewesen sei, vor Gericht Verbote gegen weiterführende Streiks (zum Beispiel im landesweiten Verkehr) zu erwirken – hallo? Wenn ein Gericht feststellt, dass gewisse Streiks nicht rechtmäßig sind, dann SIND SIE NICHT RECHTMÄSSIG, und es ist nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht der Bahn, ihre Kunden davor zu schützen!

Der Personen-Nahverkehr darf aber bestreikt werden, und das tut die GDL nun. Auf wessen Rücken wird der Streik aber ausgetragen? Auf dem der Kunden, sprich: Schüler, Studenten, Arbeitnehmer, Hausfrauen und -männer, die auf die Bahn angewiesen sind.

Wem genau schadet eigentlich eine kürzere Vorwarnzeit? Bedeutet es für die Bahn etwas höhere Kosten, wenn sie keine Zeit hat, Notfallpläne zu erstellen? Nein, es bedeutet nur, dass die Auswirkungen auf die Bevölkerung gravierender sind!

Ist also die Strategie der GDL, den Druck auf die Bahn zu erhöhen, weil sich die Kunden dort massiv beschweren? Oder ist es eine Strategie von Selbstmordattentätern, einfach die Drohung, das Unternehmen finanziell zu ruinieren, weil es Kunden verliert, die sich nicht mehr auf dessen Zuverlässigkeit verlassen können?

Wenn der Streik für die Bahn zu teuer wird, und die GDL so ihre Forderungen durchsetzen kann, dann muss das Geld dafür woanders herkommen. Und die sicherlich großzügigen Bezüge auf der Managerebene, die immer wieder als moralische Rechtfertigung für diesen Streik herhalten müssen, wären da weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein, selbst wenn sie vollständig ins Unternehmen zurückgeleitet würden. Nein, finanzielle Verluste plus höhere Unkosten für das Lokführergehalt bedeuten entweder höhere Fahrpreise oder niedrigere Löhne für andere Arbeitnehmer (oder beides)! Letztere wiederum werden sich das kaum gefallen lassen.

Nun gut, es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Bahn ja nun ein privates Unternehmen sei, das sich dementsprechend auch der Realität des Arbeitskampfes in einer sozialen Marktwirtschaft stellen müsse. Anders ausgedrückt: Jetzt gibt es etwas zu holen, also ran an den Speck!

Eine Forderung nach über 30% mehr Gehalt ist, egal wie man es dreht und wendet, unverschämt! Wie kann sich die GDL über mangelnde Solidarität anderer Gewerkschaften beklagen, wenn sie in dermaßen unsolidarischer Weise deren Abschlüsse torpediert? Wer Solidarität von anderen verlangt, der muss sie auch zeigen. Hier streikt eine kleine Berufsgruppe ausschließlich für ihre eigenen Interessen, mit einer Forderung, die man nur als erpresserisch bezeichnen kann. Wenn Lokführer tatsächlich für ihre Qualifikation unterbezahlt sein sollten (eine Diskussion, aus der ich mich heraushalte, die aber bereits die seltsamsten Blüten getrieben und Lokführer mit LKW-Fahrern, Piloten und Chirurgen verglichen hat), dann ist das eine über viele Jahre hinweg entstandene Schieflage, die auch entsprechend graduell korrigiert werden muss! Erwartet die GDL tatsächlich Rückhalt in der Bevölkerung für eine Forderung nach einem Drittel mehr Gehalt auf einen Schlag, ganz besonders wenn abzusehen ist, dass bei einem Nachgeben der Bahn die großen Gewerkschaften noch einmal nachziehen werden (was weitere Streiks bedeutet)?

Die Lokführer haben eine Strategie gewählt, bei der sie die Bahnkundschaft für ihre Zwecke einspannen. Es geht nicht nur darum, der Bahn finanzielle Verluste zu bereiten, es geht darum, Druck via Millionen entrüsteter Kunden auszuüben. Aber wieso sollen wir Kunden uns eigentlich auf die Seite der GDL stellen? Was springt für uns dabei heraus? Die GDL will ihre Lohntüten füllen. Das Resultat werden höhere Fahrkartenpreise sein. Wieso sollen wir uns damit solidarisch erklären?

Hiermit gebe ich öffentlich bekannt, dass ich mir ein Scheitern dieses Streiks wünsche, und einen damit einhergehenden Machtverlust der GDL, der von mir aus ruhig bis zu deren Auflösung reichen kann (ein Ziel, welches sie der Bahn auch vorwirft)! Ich habe kein Interesse daran, dass Minigewerkschaften, die sich in sensiblen Positionen befinden, ausschließlich für ihren eigenen Vorteil die gesamte Wirtschaft bestreiken! Eine eigene Lokführergewerkschaft ist überflüssig wie ein Kropf. Wie sähe das denn in anderen Bereichen aus: In Krankenhäusern streiken von nun an die Anästhesisten für mehr Gehalt (denn ohne die geht es ja auch nicht)? Auf Schiffen die Maschinisten? In Schulen die Sportlehrer? Im Fußball die Torhüter? Alle Arbeitnehmer, deren Nachname mit „M“ beginnt?

Ja, die GDL kann mit ihren Streik der Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen, was beweist, dass ihre Angehörigen in Schlüsselpositionen beschäftigt sind. Berechtigt sie das dazu, das ganze Land zu erpressen? Ich war es bislang gewohnt, Gewerkschaften immer als „Die Guten“ zu betrachten, die sicherstellen, dass der Profit, welcher von Unternehmern erwirtschaftet wird, zumindest teilweise auch den Arbeitnehmern zu Gute kommt. Ich kann dieses Prinzip hier aber nicht erkennen! Ich sehe kein Bündnis von Arbeitnehmern, welches gemeinsam seine berechtigten Ansprüche gegenüber profitorientierten Unternehmen einfordert; ich sehe eine Interessenvereinigung von Spezialisten, die eine Schutzgelderpressung dafür verlangt, dass sie den Betrieb im Bahnverkehr nicht mehr sabotiert!

Wer den Unwillen der Bevölkerung in seine Streikpläne miteinkalkuliert, der muss sich fragen lassen, ob sein Streik überhaupt im Interesse der Bevölkerung ist! Eine flächendeckende Gewerkschaft, die dafür sorgt, dass erwirtschaftete Gewinne auch den Arbeitnehmern zu Gute kommt, hätte meine volle Unterstützung. Die GDL hat sie nicht.

Keine Solidarität mit einer unsolidarischen Gewerkschaft!

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13 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. mit deienr Verurteilung der GDl hast du wohl Recht, vorallem da ich nicht sehe was an der Lokführer Ausbildung schwerer sein soll als zum Beispiel an der eines Straßenbahn oder LKW Fahrers.
    Grundsätzlich wird der Lohn von 4 Faktoren bestimmt:

    1. Wieviel Leute wollen den Job machen
    2. Besondere Unannehmlichkeiten des Jobs
    3. besondere Fähigkeiten/Ausbildung
    4. Nachfrage
    (Frei nach Freakonomics)

    Das Problem am Streik der GDL ist das normale verhältnisse des Streikens außer Kraft gesetzt werden, die Bahn kann als Quasi Staatskonzern nicht pleite gehen, die GDL kann also eigentlich nicht zuviel verlangen, da die Kosten des Streikes und die Kosten der Streikendes wohl von der Gemeinschaft als Steuerzahler oder Bahnfahrer gezahlt werden.
    Als fast Monopolist hat die Bahn auch keine Wettbewerber, dies ist zusammen mit dem oben genannten Argumenten ein weiterer Grund warum die Lokführer sich nicht selbst schaden können wie normale Arbeitnehmer die z.B. damit rechnen müssen das ein unprofitables Werk einfach zugemacht.
    Also kein Risiko, da kann man auch hoch Pokern

  2. Also ich sehe das ähnlich im speziellen falld er Lokfürergewerkschaft, nich agnz os krass, aber ähnlich.

    Ansonsten hatte ich immer irgendwie was gegen Gewerkschafeten, für mich als außenstehenden sah es immer so aus als ob die immer nur höhere Löhne forderten. Natürlich sind die MAnagergehälter um ein vielfaches zu hoch, aber ihc finde das gehört nicht hierher.

    Als normaler Mensch frage ich mich auch manchmal was der Sinn von Gewerkschafeten ist. Die Firmen sollen ihre Arbeiter angemessen bezahlen und fertig. Veilleicht ist das ein bisschen blauäugig von mir, aber so bin ich halt.

    Der Kommunismus ist als Idee ja uch nicht schlecht……..

    Chickenfood

  3. Die Bahn mag in vielen Bereichen Monopolist sein, aber sie hat trotzdem Konkurrenz: Die Straße! (Im Güterverkehr ein wenig auch das Wasser oder sogar die Luft.) Was ist für die meisten Menschen die einzige Alternative im Personen-Nahverkehr? Richtig, das eigene Auto. Und Güter kann man auf Lastwagen (auf Schiffe, in Flugzeuge) verfrachten.

    Bis die Bahn „pleite“ geht, ist es natürlich noch ein langer Weg, aber Streckenstillegungen, Service-Abbau und – natürlich – Fahrpreiserhöhungen stellen alle viele kleine Pleiten dar, welche eine abwärts führende Spirale darstellen, und damit auch wieder Arbeitsplätze bei der Bahn kosten.

    Gewerkschaften besitzen theoretisch eine essenziell wichtige Funktion in der Wirtschaft als Gegengewicht zur Macht des Kapitals. In der Praxis darf man sich aber fragen, inwieweit Rollenverteilungen und Methoden aus der Zeit des Frühkapitalismus der modernen gesellschaftlichen Realität noch angemessen sind, insbesondere mit Blick darauf, dass die Globalisierung Unternehmern völlig andere Herausforderungen und Möglichkeiten bietet als damals.

  4. Kommunismus ist so gescheitert das sich die Frage danach wohl erübrigt, Kapitalismus ist zwar Scheiße, aber das Beste was wir haben

  5. Das „Beste was wir haben“ zerstört im Automatikbetrieb leider ganz nebenbei ziemlich systematisch unseren Lebensraum, aber sonst ist zum Glück alles im grünen Bereich…

  6. Durch dieses Beispiel wird nun immer mehr Menschen klar wie schlecht durchdacht das gesamt Gewerkschaftssystem überhaupt ist.

    Wer mit seinem Job unzufrieden ist kann doch heute jederzeit kündigen und evtl. umschulen. Die allermeisten Unternehmen in Deutschland sind momentan auf der Suche nach guten (!) Mitarbeitern.
    Niemand zwingt in Deutschland irgendwen eine „ach so schlimme“ Arbeit zu verrichten. Wems nicht passt, der kann und soll gehen – basta.

    Wenn es infolgedessen zuwenig Lokführer gibt, so steigt deren Gehalt automatisch und in marktwirtschaftlich gerechtfertigter Weise. Das ist dann auch so in Ordnung.

    Aber wie Andreas ganz richtig schreibt, die Allgemeinbevölkerung unter der eigenen Raffgier leiden zu lassen, nur weil man die rechtliche Möglichkeit dazu besitzt ist eine moralische Bankrotterklärung.

    Es gab schon Fälle wo Unternehmen kaputtgestreikt wurden und die Gewerkschaftsfunktionäre hinterher von Genugtuung sprachen. Eine rechtliche Schieflage die den Wirtschaftstandort Deutschland schon lange international benachteiligt.
    Falls weitere kleinere Beschäftigungsgruppen anfangen es den Lokführern gleichzutun könnte eine Wirtschaftskrise nicht mehr weit entfernt sein.

  7. @ boneshredder

    Der Kapitalismus zerstört mit Sicherheit nicht unseren Lebensraum. Das tun die Menschen. Und zwar keinesfalls weil Ihnen der rechtliche Spielraum dazu offensteht, sondern weil die moralische Verantwortung fehlt!

  8. In letzter Zeit sehe ich immer stärker wie schrecklich richtig Wittgenstein lag. Mit der aktuell anerkannten Terminologie kann man kaum vernünftig kommunizieren. Um den obigen Kommentar angemessen zu beantworten, müßte ich an dieser Stelle nicht nur lang und breit erklären, warum „Der Kapitalismus“ „die Menschen“ „rechtlich“ und „moralische Verantwortung“ allesamt zu unscharfe Konzepte sind, um mit ihnen etwas erklären zu wollen, ich müßte auch ein Konzept aufstellen, das dafür besser geeignet ist.

    Vielleicht in aller Kürze: Sicherlich sind „die Menschen“ die treibende Kraft hinter der zunehmenden Erderwärumg (und der daraus resultierenden Verödung des Planeten). Meines Erachtens tun sie das aber nicht aus einer sonstwie abstrakten Verantwortungslosigkeit – Ethik ist in meinen Augen das hohlste Motivations-, Erklärungs- und Urteilskonzept überhaupt – sondern daran, daß die gegenwärtigen Systemstrukturen der Zivilisation so angelegt sind, daß „die Menschen“ die Gefahr des stetig schrumpfenden Lebensraums als zu abstrakt und damit als zu irrelevant für das eigene Leben einstufen, um diesem Anliegen viele ihrer anderen Interessen – wie etwa ein hohes Einkommen – unterzuordnen. Wenn am Ende des Jahrhunderts die Erdeerwärmung um 5 Grad zugelegt hat, warum sollte uns das auch groß kümmern? Ein paar Breitengrade mehr an die Wüste verloren, klar, toll ist das nicht, aber das zieht sich doch so lang, und im Grunde leben wir dann wahrscheinlich eh alle nicht mehr… Meiner Meinung nach müßte man an den Strukturen etwas verändern, so daß ein relevanter Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels auch bei dem Einzelnen eine höhere Priorität erhält. Mit dem erhobenen Zeigefinger erreicht man dabei gar nichts, man muß vielmehr das Problem für den Einzelnen RELEVANTER machen. (Höhere Preise für Energie oder harte Strafen für Ressourcenverschwendung wären hierfür übrigens ausgezeichnet geeignet. Da sich damit jedoch der Durchschnitts-Westler unrechtmäßig beschnitten vorkäme, würden diese Maßnahmen – und zwar aufgrund der demokratischen Herrschaftsstrukturen – keine Mehrheiten finden. (Übrigens ein sehr schönes Beispiel dafür, wie jeder verliert, wenn gemacht wird, was die Mehrheit will.))

    Solange „Wirtschaftswachstum“ als das personifizierte Gute gilt (Das ist es, was ich für gewöhnlich unter „dem Kapitalismus“ verstehe.), haben wir da ohnehin eine Barriere, über die wir nicht hinwegkommen, denn Wirtschaftswachstum kann hinsichtlich der ökologischen Entwicklung (unter gleichbleibenen Restfaktoren) nichts anderes bedeuten als eine zunehmende Beschleunigung des Klimawandels, da jährlich MEHR und mehr Ressourcen unter MEHR und mehr Energieaufwendung verarbeitet werden.

    So gesehen finde ich es allerhöchste Eisenbahn (um wenigstens im Wort auf das Ausgangsthema zurückzukehren), sich nach einem Modell für die Umstrukturierung der Weltwirtschaft umzusehen, das deren Erfolg NICHT von einem stetigen Wirtschaftswachstum abhängig macht. Genau DAS ist meines Erachtens die entscheidende Aufgabe, welche „die Politik“ zeitnah zu lösen hätte, um das Klimaproblem wenigstens abzumildern. Ganz nebenbei würde man auf diese Weise vielleicht auch das Problem der drohenden Ressourcenerschöpfung (das ja mittlerweile schon erstaunlich lange auf sich warten läßt) in den Griff bekommen.

  9. Und nein, Andi. Ich mach trotzdem kein eigenes non-Magic-Weblog auf. ;>

  10. Hinsichtlich Terminologie:

    Unter Kaptialismus ist für mich nicht das Überordnen von Wirtschaftswachstum, sondern ein Wirtschaftssystem das auf Handel mit Besitztümern und Dienstleistungen basiert.

    Der Kapitalismus ist ein System welches durchaus Freiheiten bietet moralisch schlecht zu Handeln, aber das macht den Kapitalismus nicht schlecht.

    Zur Relevanz von Umweltbewusstsein:

    Das Problem der Umweltzertörung ist für die Westliche Bevölkerung relativ klein, weil die einzelnen Persönlichen Probleme der Menschen relativ groß sind.
    Es wäre ein sicherlich wirkungsvolles Mittel das Problem der Umweltzerstörung künstlich, also durch Straf und Kontrollmechanismen für den einzelnen relevanter zu machen.

  11. erster Absatz: „zu verstehen“ ergänzen :rolleyes:

  12. „ein Wirtschaftssystem das auf Handel mit Besitztümern und Dienstleistungen basiert“ hatte aber der Sozialismus auch. Und das obwohl dort die Planwirtschaft tätig war. Niemand käme auf die Idee, das als Kapitalismus zu bezeichnen, und entsprechend denke ich nicht, daß jemand in Frage stellt, daß die Wirtschaft insgesamt als Versorgungsgrundlage erhalten bleiben muß.

    Das Problem mit unserer freien Marktwirtschat ist nur eben, daß im ungeregelen Wettbewerb als dominantes Prinzip gilt: ‚mehr = besser‘. Und genau darin findet sich die Urache für den Zwang zum stetigen Wirtschaftswachstum. Wer nicht mitwächst, der fällt nämlich zurück.

  13. Ich dachte ich bringe die Abgrenzung zum Kommunismus mal in dem Wort „Besitztümer“ unter.


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