Von Wartezeit und Einsamkeit

Und ich warte und warte und warte, und die Telekom meldet sich einfach nicht. Vielleicht sollte Günter Wallraff diese Bande einmal unterwandern und herausfinden, ob es dort nicht tatsächlich eine innerbetriebliche Anweisung gibt, sämtliche Freischaltungsanträge der Konkurrenz erst einmal mindestens 4 Wochen liegen zu lassen, bevor man sie sich auch nur ansieht.

Blogeinträge ohne Zugriff auf das Internet zu verfassen, macht einfach keinen Spaß. Lange Texte im Internetcafe zu verfassen, erst recht nicht (und kostet natürlich auch Geld). Nichtsdestotrotz ist es allerhöchste Zeit für ein „Hallo, ich lebe noch!“

Gestern habe ich „I am Legend“ gesehen. Der Film hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Ende eigentlich zu optimistisch war, um dazu zu passen. Will Smith, den ich bisher hauptsächlich aus Klamotten ala „Men in Black“ oder „Wild Wild West“ (der bessere der beiden), sowie aus seichten Action-Filmen (er war doch bei „Independence Day“ dabei, oder?) kannte, bietet eine höchst überzeugende schauspielerische Leistung. Samantha übrigens auch. Ansonsten ist die Stimmung hervorragend eingefangen, und die Actionszenen sind sehr gut und lassen die Panik auf den Zuschauer übrspringen. Sie machen diesen Film jedoch keineswegs zu einem „Action-Thriller“, wie ich es in einer Vorankündigung gelesen hatte! Tatsächlich ist er größtenteils sehr ruhig, und die allgegenwärtige Einsamkeit kontrastiert in nervenzerfetzender Weise mit den Schock-Sequenzen.

Die Romanvorlage kenne ich nicht, aber die gesamte Handlung schreit danach, aus dem goldenen Zeitalter der SF zu stammen (50er oder 60er, nagelt mich nicht fest) und in das 21. Jahrhundert verfrachtet worden zu sein. Ich frage mich, ob der Protagonist im Buch auch bereits ein Farbiger war… das wäre dann verdammt unwahrscheinlich.

Ich habe mir übrigens die Trilogie „His Dark Materials“ gekauft, die Romanvorlage zum „Goldenen Kompass“ (der erste Teil ist die Vorlage), bin aber noch nicht dazuz gekommen, sie zu lesen. Hm, über Harry Potter hatte ich doch auch schreiben wollen, jetzt wo ich die Reihe gelesen habe…

Mentale Notiz: Öfter den USB-Stick benutzen, den Katja mir geschenkt hat. Wieder mehr bloggen.

Langsam bis 56 zählen und der Telekom dann doch keine Briefbombe schicken. Überhaupt, wer weiß, ob die ihre Post öffnen, bevor der Zünder nicht mehr funktioniert…

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Published in: Allgemein on Januar 27, 2008 at 5:51 pm  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich hätte mir bei I am Legend gewünscht, dass sie sein Leben so alleine in der Stadt noch etwas mehr/interessanter darstellen, denn das war ja das eigneltich interessante an dem Film, alles andere ja ein alter Hut.
    Als wir übrigens im Zuge eines Umzugs von der Telekom zur Versatel gewechselt haben, ging das innerhlab von 3 Stunden. Mein Bruder ist gestern von der Telekom zu O² und auch der Übergang ging fließend.

  2. @will smith:
    er war auch schon in „streben nach glück“ mit einer starken rolle am werk. er ist, meiner meinung nach, einer der vielseitigsten und besten schauspieler hollywoods. auch wenn er natürlich oft in action/komödien auftritt, so ist sein schauspielerisches feld doch zu weit gefasst um ihn darauf zu reduzieren.


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