Totem Destroyer

Eines dieser Spiele, bei denen sowohl logisches Denken zur Erstellung eines durchführbaren Plans, als auch Fingerspitzengefühl zu dessen Umsetzung gefragt ist, heißt

Totem Destroyer

Das Spielprinzip ist, wie es sich für ein gutes Flashgame gehört, simpel: Auf einem Stapel von Blöcken steht eine Totemfigur. Einzelne Blöcke kann man per einfachem Anklicken verschwinden lassen (sprengen). Sobald man eine vorgegebene Anzahl Blöcke entsorgt hat, gewinnt man das Spiel.

Die Schwierigkeiten entstehen dadurch, dass die Totemfigur dabei nicht auf den Boden fallen darf! Was in den ersten Leveln noch trivial erscheint, wird rasch sehr fordernd. Verkompliziert wird das Ganze durch die Existenz von unzerstörbaren Blöcken, sowie besonders schlüpfrigen. Man muss geschickt Blöcke so entfernen, dass das Gleichgewicht der Gesamtkonstruktion gewahrt bleibt – oder manchmal auch so, dass sie auf eine ganz bestimmte Art auseinander fällt! Gerade zum Ende hin (es sind insgesamt 25 Level, entweder frei anwählbar, oder – wie ich glaube – anwählbar, sobald man sie einmal erreicht hat) muss man sich da schon sehr gut auf die Dynamiken dieses Spiels eingestellt haben, und oft das leichte Wippen oder Schwingen der Blöcke ausnutzen, um genau im richtigen Moment Blöcke zu sprengen. Übrigens kann man nicht beliebig schnell hintereinander weg sprengen (das würde es zu einafch machen) – es gibt immer eine kurze Verzögerung. Trotzdem kann man durch schnelles Agieren und Reagieren eine ins Wackeln geratene Konstruktion häufig noch retten.

Ein paar Tipps für Anfänger: Auch wenn es zu Beginn immer möglich ist, so ist es zur erfolgreichen Beendigung eines Levels keineswegs von Nöten, dass die Totemfigur aufrecht stehen bleibt! Umfallen darf sie, und es ist auch in Ordnung, wenn sie zwischen kreuz und quer liegenden Blöcken eingeklemmt ist, so lange sie nur nicht den Boden berührt. Übrigens muss man nicht in allen Leveln alle zerstörbaren Blöcke auch tatsächlich zerstören. Ach ja, und Blöcke, welche über den Bildrand hinaus kullern, gelten als zerstört – das sollte man wissen, bevor man hektisch versucht, sie noch zu sprengen, bevor man sie nicht mehr anklicken kann.

Totem Destroyer hat mich auf Anhieb überzeugt! Es vermittelt einem erfolgreich das Jenga-Gefühl und stellt einen vor schwierige, aber nicht zu schwierige Herausforderungen.

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Published in: on November 25, 2008 at 2:11 pm  Schreibe einen Kommentar  
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