Amok-Berichterstattung verliert sich in Nebensächlichkeiten

Nun schaut Euch doch dies hier einmal an.

Da liest man dann einen solchen Satz: „Die Eltern des 17-Jährigen sollen laut „Bild“ im Besitz von 18 Waffen gewesen sein.“

Was ist das nur für ein unseriöser Journalismus, der eine Verbindung zwischen diesem Amoklauf und dem Besitz von Waffen herstellt? Ach ja, Bild natürlich – und Spiegel Online übernimmt das auch noch einfach so!

Ich bin enttäuscht. Warum kommt die Presse hier nicht ihren journalistischen Pflichten nach und konzentriert sich auf die wesentlichen Fakten: Besaß der Amokläufer einen Computer? Spielte er Counterstrike? Hörte er Heavy Metal?

Wieder einmal wird die Ursachenforschung von Anfang an in eine Richtung gelenkt, wo sie zwangsläufig im Oberflächlichen versickern muss. Nicht Waffen töten Menschen – Menschen töten Menschen, und diese Menschen werden durch Killerspiele und satanistische Musik dazu getrieben! Wer einen Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Schusswaffen und ihrer Benutzung herbeireden will, lenkt damit nur von den absehbaren Folgen unseres verantwortungslosen liberalen Umgangs mit den Vorreitern des moralischen Verfalls in unserer Gesellschaft ab und rückt harmlose, moralisch untadelige Waffenbesitzer in die Nähe jenes verwahrlosten Geschmeiß‘, welches seine anarchistische Zerstörungswut zuerst mit virtuellem Geballer und dem Hören von Teufelsmusik kultiviert, bis es eines Tages unweigerlich solche widerlichen Gewalttaten begeht.

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Published in: on März 11, 2009 at 12:18 pm  Comments (27)  
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27 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. *applaudier* Ich danke für diesen „leicht“ ironischen Beitrag zum Amoklauf. :-)

  2. Alle Amokläufer essen/bzw aßen Brot!

    Verbietet Brot!

  3. Der gute Gonzo-Journalismus. Wo ist er nur hin?
    Damals diese Hippies: Drogen, Satanismus, Rockmusik. Wann kommt unser Spider Jerusalem? Heute diese Gewaltsüchtigen Autisten, die sich in nur einem großen Gewaltorgasmus pubertär vernichten – Newsfeed: Ultrabrutal muss Ultrabrutal bleiben!
    So wars, ists, wirds sein?
    Nein! lasst uns wieder Hippies werden. Hunter, wir kommen!

    Pi
    4feiern.wordpress.com
    „Böse Bande – Beste Bande!“

  4. naja stimmt schon, dass die waffen des elternhauses nicht schuld daran gewesen sind. der hätte wenn er es gewohlt hätte auch anderswo das zeug herbekommen.dennoch wurde es ihm dadurch sagen wir nicht schwerer gemacht.
    der fakt war nicht entscheidend, aber auch nicht so unwichtig.

  5. Wenn er versucht hätte, sich anderweitig eine Waffe zu besorgen – und wenn es eben NICHT so einfach ist, an diese zu gelangen – dann wäre er womöglich geschnappt worden, bevor er sienen Plan in die Tat umsetzen konnte.

    Außerdem ist die Frage, inwieweit die Idee, sich tatsächlich mit einer Feuerwaffe auszustatten, nicht auf den selbstverständlichen (und offensichtlich auch eher legeren) Umgang damit in seinem Elternhaus zurück zu führen war.

  6. Hat schonmal jemand die Verbreitung von Turnschuhen, Jeans und Toilettenpapier unter Amokläufern überprüft?

  7. Hatte zuerst shcon angst, dass du das ernst gemeint hast. Naja die medien können nicht imer daneben liegen. Mich würde dann mehr wunder nehmen inwiefern er vom amoklauf in den usa am selben tag inspiriert wurde, weil dann könnte man schön den medien die schuld geben.

  8. Deutschland ist doch eigentlich nicht so eine waffenstarrende Zivilgesellschaft wie es die Staaten sind, trotzdem hat es den Anschein, als ob bei „uns“ sogar mehr Amokläufer pro Kopf (hier bitte mal den Wortwitz wegdenken) herumlaufen als überm Teich. Da stecken doch ganz sicher nicht nur die Waffen dahinter.

  9. Da müsste man sich mal entsprechende Statistiken beschaffen, aber ich denke, dieser Anschein ist tatsächlich ein Anschein – wenn ein solches Ereignis in Deutschland stattfindet, brennt es sich uns natürlich viel stärker im Gedächtnis ein. (Das Bevölkerungsverhältnis zwischen USA und D ist übrigens 306 zu 82.)

    Ein Erklärungsansatz, falls dieses Phänomen stimmen sollte, wäre übrigens, dass es in den Staaten viel mehr Waffengewalt auf den Straßen gibt – Schießereien zwischen Jugendgangs sind da praktisch alltäglich. Insofern ist da für große Teile der Bevölkerung ein weiteres Gewaltventil vorhanden.

    In jedem Fall sind die Waffen natürlich nicht der GRUND, warum Menschen Amok laufen (und Computerspiele etc… ebenso wenig – wer aus dem Umstand, dass Amokläufer oft Counterstrike spielen, schließt, dass Counterstrike Amokläufer macht, der müsste ebenso argumentieren, dass Schwangerschaftstests schwanger machen)! Die Ursachen dafür sind letztlich in der menschlichen Natur zu suchen.

    Die offensichtlich immer noch vorhandenen Möglichkeiten, sich Schusswaffen zu beschaffen, sorgen aber dafür, dass ein Mensch, der auf diese Art durchdreht, in der Lage ist, in kurzer Zeit viele Menschen zu töten oder zu verletze; und die allgemeine Toleranz, die unsere Gesellschaft gegenüber der Nutzung von Waffen zeigt, deren Zweck es nun einmal ist, Menschen zu töten, reduziert die Hemmschwelle, sie zu benutzen.

    Es ist ja immer noch so, dass Jugendliche ausführlich begründen müssen, warum sie NICHT zum Kriegsdienst ausbilden lassen wollen! Ballerspiele wie Counterstrike spiegeln nur die Realität wieder, in der Waffengewalt ein selbstverständliches universelles Mittel des menschlichen Umgangs miteinander ist.

    Nachtrag: Eine Besonderheit von Schusswaffen ist es auch, dass sie dem Vorgang des Tötens das Mittelbare nehmen. Was könnt Ihr Euch eher vorstellen: Auf einer Jagd mit einem Gewehr auf ein Reh zu schießen… oder ihm mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden? Bei Menschen dürfte dieser Unterschied noch gravierender ausfallen.

  10. Nur so am rande den ’serioesen journalismus‘ den du suchst hat man aber jetzt schon wieder an einigen orten gefunden (rtl2 news) oder die SP Schweiz (eine schweizer partei) und sicher auch schon an einigen anderen orten, du warst nur etwas schneller

  11. Ich habe auch auf Spiegel Online unterdessen gelesen, dass der Täter auf seinem Computer Counterstrike und Pornobilder hatte – damit ist die Sache ja wohl klar! (Schließlich weiß ja jeder, dass nur extremverhaltensgestörte Mennschen Pornos mögen.) Aber dann war da wieder irgendein Gefasel darüber, dass sein Vater ihn immer in den Schützenverein mitgenommen hatte und so… Als wenn etwas Schlimmes daran zu finden wäre, einem 17-jährigen das Schießen beizubringen! Spätestens im Wehrdienst lernt er das doch eh.

    Die Lösung liegt doch auf der Hand: Pornos verbieten, Computerspiele verbieten, den Zivildienst abschaffen und Jugendliche bereits mit 12 Jahren einziehen, damit sie Anstand und Disziplin lernen!

  12. Das Problem an deiner Loesung ist, dass man leider ohne riesige internetfirewall das ganze nicht so eifnach machen kann. Sonst waere es vielleicht sogar eine Loesung fuer das Problem, nur ergaeben sich vielleicht andere groessere Probleme.

    Und wegen Pornos auf dem Computer ich verstehe eh nicht wieso man sich bei nem 17 jaehrigen ueberhaupt darueber aufregen kann. Wenn ich jetzt nicht ganz falsch informiert bin darf man ja bei euch auch schon mit 16 jahren zu prostituierten von daher kann man das thema sex einem ueber 16 jaehrigen eh nicht vorenthalten.

  13. Gegen diese Amokläufe (sind es ja eigentlich gar nicht…sind ja meistens mehr oder weniger geplant), kann man einfach kaum etwas tun. Von daher ist auch die ganze politische Debatte sinnlos.
    Deutschland hat von je her sehr strenge Jugendschutz- und Waffengesetze, und trotzdem hat es den Anschein als würde in Deutschland mehr passieren als im europäischen Umland. Kann natürlich auch Zufall sein… Oder es liegt an unserem steinzeitlichen 3-gliedrigen Schulsystem.
    Man kann n bisschen an ein paar Gesetzen drehen und versuchen Klassen kleiner zu halten, damit in Klassen weniger Anonymität herrscht, aber letztendlich kann man gar nichts machen. Nur hoffen, dass man nicht vor Ort ist wenn sowas passiert.
    Wenn man Killerspiele verbietet trifft man nur die Falschen. Amokläufer sind ein tiefsitzendes gesellschaftliches Problem…und letztendlich ist die Aktion auch einfach n populärer Klassiker geworden.
    Einfach keine Beachtung schenken und wichtige Themen disskutieren, wo man halt was unternehmen kann. Gesundheitssystem Finanzsystem und soweiter…

  14. Es ist keineswegs so, daß man „leider gar nichts machen kann“, wie Lord Magico meint.

    Zunächst mal sollten wir uns mal fragen, woher diese jugendlichen Amokläufer (in den meisten Fällen Schüler) ihre Waffen nebst passender Munition haben.
    Ist es nicht so, daß diese Waffen in den meisten Fällen aus den gut bestückten Waffenarsenalen der Eltern stammen?
    HIER müßte man ansetzen, nicht bei diversen Studien über vermeintliche Täterprofile und psychosoziale Hintergründe usw.

    Kaum ein Jugendlicher dürfte wohl in der Lage sein, sich auf dem freien Schwarzmarkt mal eben schnell eine scharfe Waffe nebst passender Munition zu besorgen, auch nicht mit entsprechender Kohle. So eine illegale Beschaffung würde (wenn überhaupt) mindestens mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen oder Monate dauern und damit wäre einem Affekttäter bereits die Möglichkeit eines Amoklaufes entzogen. Noch dazu schrecken die meisten Schwarzhändler davor zurück, einem Schüler eine scharfe Waffe und passende Munition zu verkaufen. Die erste Quelle für einen spontanen Zugriff wird also immer der Waffenschrank des Vaters sein. Nicht alle, aber die meisten Fälle aus der Vergangenheit belegen diese Behauptung.

    Warum geniert man sich denn eigentlich so, den Waffennarren in unserer Republik den Besitz von scharfen Waffen generell zu untersagen, solange sich Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren im gemeinsamen Haushalt befinden?
    Für Jäger und Sportschützen gäbe es sicher eine gesetzliche Möglichkeit, scharfe Waffen und Munition an einem sicheren Ort (Waffentresor) außerhalb der eigenen vier Wände verwahren zu müssen, auch wenn das mit etwas Mehraufwand verbunden wäre. Sammler hingegen dürfen ohnehin keine Munition besitzen, das ist bereits gültige Gesetzgebung. Aber mit Sammlerwaffen passiert ohnehin kaum was, wie uns die Statistik lehrt.

    Meine Meinung: Wer Waffen liebt und Kinder hat, der sollte dieses „kleine Ungemach“ in Kauf nehmen müssen. Und bevor jetzt ein Sturm der Entrüstung losbricht: Ja, ich bin selber Sportschütze und Sammler von historischen Waffen und das seit über 40 Jahren. Also ebenfalls ein sogenannter „Waffennarr.“ Ich spreche also aus Erfahrung.
    Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich aber auch den oftmals sehr sorglosen Umgang damit und das hat überhaupt nichts mit dem Bildungsgrad des jeweiligen (rechtmäßigen) Besitzers zu tun. Es ist völlig gleichgültig, ob es sich dabei um einen Bauhilfsarbeiter, einen Kraftfahrer, einen Apotheker oder um einen Konzernchef handelt. Eine scharfe Waffe macht sie (uns) alle gleich.
    Die Waffe dieses Schülers samt passender Munition lag z.B. völlig ungesichert in einer Schublade des elterlichen Schlafzimmers. DARÜBER sollten wir uns mal einige Gedanken machen, bevor wir hochbezahlten Psychologen vermeintliche Täterprofile erstellen lassen und noch höher bezahlte Politiker „persönliche Betroffenheit“ heucheln müssen.
    Die Lösung vieler Probleme ist oft verblüffend einfach. Allerdings würden wir uns damit um viele Schlagzeilen in der Sensationspresse bringen.
    Aber… – Wollen wir das überhaupt?

    Hinterfragende Grüße vom Mino.

  15. Nun sieht es ja so aus, als würde der Vater des Täters wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, und das ist ja schon einmal etwas.

    Was die Vorsorge angeht: Tim war ja nun bereits seit längerem in psychiatrischer Behandlung. Mehr ist ja nun kaum möglich! Dass der Vater ihn unter diesen Umständen immer noch in seinen Schützenverein mitgenommen hat, und natürlich, dass er so sorglos mit seinen Waffen umgegangen ist, tja… Das beweist letzen Endes, dass auch der Vater nicht genügend Verantwortungsbewusstsein besaß, um Schusswaffen zu besitzen. Diese Verantwortung ist einfach für die meisten Menschen zu groß, und deswegen gehören Waffen prinzipiell nicht in Privatbesitz.

  16. Ja die Forderung kann ich unterstützen.
    In den USA verhält es sich anders, dort brauchen die Leute ja Waffen für den Fall, dass Rotröcke oder Rothäute das Land erneut engreifen…
    Aber in Deutschland hat die Allgemeinheit keine Verwendung für Waffen im Schlafzimmer…

  17. Und was, wenn uns eines Nachts die Schweizer aus dem Hochland überfallen? Nee, nee, laßt mal schön die Waffen da wo sie sind.

  18. Naja, es is halt so das manche wengen was-auch-immer Dampf ablassen müssen.

    in Japan z.B. ist es standard das sich je abitursjahrgang je schule 2-3 zu tode stürzen/erhängen, weil sie ihren ansprüchen nicht gerecht werden.
    Den ist zumindest telweise durhc das 3-gliedrige schulsystem etwas vorgebeugt,d as man sich nicht mit uneinholbar bessern vergleiche muss/kann.

    Was Minotaurus sagt hat dneke ich Hand und Fuß.

    btw, ist igendwem mal aufgefallen das es an Hauptschulen nie „Amokläufe“ gibt?
    Böswillig könnte man behaupten das sie a) zu doof dafür sind; oder b) das die Amokläufe als Untericht bezeichnen.

    und noch einer: bei youtube gibts ein tolles Video zu dem Thema. Einfach mal suchen, wen interessiert.
    „Hagen Rether Gedanken“
    (Das ist Andreas zu liebe KEIN Link, allerdings würde ich besonders dir den genuss diese Videos empfehlen)

  19. Naja in Japan bringen sich viele Selbstmörder nicht wegen des Vergleichs mit anderen Schülern um.
    Das ist einfach Schule oberschwer…wäre das hier so hätten wir vielleicht in Deutschland mal ganze Abiturjahrgänge mit 0 Absolventen.
    Da müssen schon Kinder für Kindergartenplätze Eignungstests absolvieren. Der Stoff ist einfach unschaffbar schwer und die labilen unter denen…bringen sich halt um oder werden zu „Hikokumoris“ oder wie man das schreibt… zurückgezogenen Eigenbrödlern, die nur noch Videospiele spielen und Mangas lesen… dagegen sind unsere Nerds noch voll normal…

  20. Na, es wird ja bereits besser:

    Amokläufer verbrachte Abend vor der Tat mit Killerspiel

    Bravo, Spiegel Online – gleich in die Schlagzeile die wesentliche Information gebracht! Nur irgendwann später wird dann im Text noch erwähnt, dass Tim auf sein Drängen hin von seinem Vater in den Schützenverein mitgenommen wurde und diesem Jungen mit bekannten psychischen Problemen der Umgang mit echten Schusswaffen erklärt wurde. Aber diese Belanglosigkeit ist immerhin schon mitten im Text versteckt. Ich meine, wenn sein Vater das nicht gemacht und seine Waffen ordentlich weggesperrt hätte, dann wäre Tim halt mit seinem Joystick losgezogen und hätte damit 16 Menschen erschlagen – diese Killerspielzocker finden doch immer einen Weg!

  21. BTW.

    Ich finds ober skandalös wie man durch die Medien mit Fehlinformationen versorgt wird.
    Das ist natürlich sowieso der Fall… aber durc hdie Klarstellungen die dann jeweils am anderen Tag bekannt gemacht werden fällt es halt nochmal extrem auf, wie schlampig unsere hochgelobten unabhängigen und seriösen Medien arbeiten.
    Erst hieß es Tim wär in nem Einkaufszentrum erschossen worden, dann hieß es er wäre in psychatrischer Behandlung gewesen, dann gab es auch noch auf nTV oder n24 (ich bin mir nicht mehr sicher) das Gerücht es hätte im Keller des Elternhauses einen illegalen Schießstand gegeben…von der Information über die vermeindlichen Ankündigungen in einem Internetchat ganz zu schweigen…
    Ich meine…wird heute denn überhaupt nicht mehr recherchiert? Gerüchte müssen doch seitens solch „seriöser“ Nachrichtenagenturen und Journalisten auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden… man kann doch nicht alles verwursten, was ein aufgebrachter Nachbar über seinen Gartenzaun schreit.
    Das finde ich wirklich entsetzlich…auch darüber wird es keine mediale gesellschaftliche Disskusion geben… wie wir verantwortungslos mit Fehlinformationen bombadiert werden…
    Nicht nur, dass unsere Meiden aktive Meinungsmache betreiben…nein jetzt outen sie sich auch noch wiederholt als Stümper und Anfänger…

    vielleicht liegts daran, dass aus kostengründen nur noch praktikanten die ganze arbeit machen…

  22. Dass Tim K. in psychiatrischer Behandlung war, ist meines Wissens nirgends dementiert worden – wie kommst Du darauf, dass das nicht stimmt?

    Zum allgemeinen Problem: Man kann der Erste sein, oder man kann es ordentlich machen. Eines davon zahlt sich mehr aus. Was meinst Du denn, warum die ersten Analysen zu Conflux bereits im Netz zu lesen waren, bevor auch nur der inoffizielle Spoiler komplett war?

    Journalismus war schon zu Zeiten der Druckerpresse hektisch genug. Heute, wo die Online-Berichterstattung 24/7 zur Verfügung gestellt werden muss, bleibt den Journalisten zum recherchieren und Überprüfen ihrer Informationen überhaupt keine Zeit mehr. Die Artikel scheinen ja nicht einmal mehr Korrektur gelesen zu werden – was sich da auch gerade bei SPON teilweise an verstümmelten Sätzen und Ähnlichem findet, spricht doch eine eindeutige Sprache!

    Aber liegt die Schuld dafür bei den Journalisten? Wollen wir den die Berichterstattung vom Amoklauf noch innerhalb der selben Stunde im Netz lesen, oder wollen wir zwei Wochen warten, bis eine sauber recherchierte Analyse dazu erscheint?

  23. das dementi seitens eltern und ermittler läuft den ganzen tag durch die newsticker im TV.
    kann natürlich auch sein, dass DAS ne falschmeldung ist…wer weiß denn das heute schon?
    heißt der überhaupt Tim K.? oder vielleicht Kim T.? wer weiß das schon?

  24. Sieh mal einer an, da muss man ja wohl im Stundentakt Nachrichten sehen, um aktuell zu bleiben…

    Allerdings ist dieses Dementi der Eltern ja wohl ein Witz! Dass ihr Sohn in dieser psychiatrischen Klinik ambulant betreut wurde, das ist schließlich unstrittig – hier wird ein Kampf um Begrifflichkeiten geführt. Ambulante Termine sind also keine psychotherapeutische Behandlung, soso. Mit dieser Haarspalterei wollen sie sich aus der Verantwortung stehlen.

  25. ist das wirklich so unstrittig? ich höre mittlerweile widersprüchliches…
    naja das zielt ja auch am kern der disskusion vorbei… ich bin für schärfere waffengesetze…warum auch nicht… warum sollen sportschützenwaffen nicht im vereinsgebäude oder bei der schießanlage aufbewahrt werden… wem schadet das? Außerdem sollte man (wie in anderen ländern) über die einrichtung eines bundeszentralen waffenregisters nachdenken… in der BRD gibts irgendwie nur so landesregister…
    aber ic hfinde der staat könnte ruhig wissen, wer wieviele waffen wieso besitzt…warum auch nicht…

  26. [b]Schärferes Waffenrecht als Patentlösung?[/b]

    Fassungslose Eltern rätseln, wie sie ihre Kinder vor Amokläufen schützen können. Schärfere Waffengesetze müssen her, fordert eine Gruppe von Autoren und Musikern und ruft zum Schulboykott auf – der soll ein Verbot von großkalibrigen Schusswaffen in Privathaushalten erzwingen.

    In der Bundesrepublik Deutschland gilt eines der schärfsten Waffengesetze weltweit. Aber wäre ein noch schärferes Waffenrecht oder gar ein völliges Verbot von Schußwaffen in Privathand wirklich eine Patentlösung?
    Ich bezweifle das. Mit denselben Argumenten könnte man Küchenmesser, Scheren oder Autos verbieten. Eine weitere Einschränkung oder ein Verbot würde zu 99,9 Prozent Leute treffen, die verantwortlich mit ihren Waffen umgingen, ohne im Gegenzug eine bessere Sicherheit gewährleisten zu können. Eine Forderung nach einem schärferen Waffenrecht kann sich also nur um partei- oder wahlpolitischen Populismus handeln.
    Ähnlich verhält es sich mit einem Verbot von sogenannten „PC-Ballerspielen“ für Jugendliche. Das Hauptargument dabei: Es wird dabei ganz gezielt auf Menschen geschossen und durch eine Handlung im virtuellen Raum die natürliche Hemmschwelle des Schützen gesenkt.

    Meine Meinung: Bei allen berechtigten Bedenken gegen solche Computerspiele sollten wir dabei nicht vergessen, daß man mit einem Joystick niemanden real töten oder verletzen kann.
    Bei der Bundeswehr werden für 18jährige Wehrpflichtige noch ganz andere Ballerspiele veranstaltet, ohne daß sich jemand darüber aufregen würde. Die gezielte Tötung von Menschen (sogar in wesentlich größerem Rahmen) gehört hier zum Standardprogramm und zwar nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch in jeder anderen Armee der Welt. Auch in diesem Bereich werden Kriege „virtuell“ geführt, also nicht mehr von Angesicht zu Angesicht. Die virtuelle Kriegsführung ist längst Standard geworden, wie uns viele Bilder aus aktuellen Kriegsschauplätzen dieser Welt immer wieder vor Augen führen.

    Meine Meinung zum aktuellen Waffenrecht: Die vorhandenen Gesetze reichen völlig aus. Man könnte bestenfalls über eine bessere Kontrolle, sowie über einzelne Anwendungs- und Aufbewahrungsbestimmungen für scharfe Waffen und Munition diskutieren. Alles andere wäre nur heiße Luft. Ebenso die immer wiederkehrende Forderung, die Anzahl der Waffen in Privatbesitz erheblich einzuschränken.

    Solche Forderungen zeugen jedoch bestenfalls von Unkenntnis in diesem Bereich, aber auch von einer gewissen Naivität. Denn die Anzahl der Waffen ist nicht das Problem, sondern vielmehr die unsachgemäße Verwahrung durch die jeweiligen Besitzer. Ob diese Waffe letztendlich legal oder illegal erworben wurde, spielt dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle, denn entscheidend ist immer die Verwahrung.

    Natürlich fragt sich heutzutage der 68ger Normalbürger, Kinderwagenschieber und Pazifist, wozu ein Privatmann (Jäger, Sammler oder Sportschütze) gleich 39 oder mehr Schusswaffen braucht. Vielleicht sogar zu Recht, denn „brauchen“ ist hier und in der heutigen Zeit sicher der falsche Begriff. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein (überwiegend männliches) Hobby, das seinen Ursprung vermutlich sowohl in der grauen Vorzeit der Menschheit, als auch in der männlichen Psyche hat. Dazu gehören nicht nur Schusswaffen, sondern auch diverse Blankwaffen wie Messer, Dolche, Degen und Schwerter, sowie auch Lanze, Armbrust, Pfeil und Bogen.
    Auf jeden Fall hat der Besitz von Waffen etwas mit den Begriffen Freiheit, Selbstbestimmung und Autonomie zu tun und das nicht erst seit der Ritterzeit des Mittelalters, sondern schon viel, viel früher.

    Für ein Gewaltverbrechen jedoch genügt bereits eine einzige Waffe, die nicht vorschriftsmäßig verschlossen wurde, während die anderen zigtausend legalen Waffen in Privatbesitz (darunter auch viele historische Sammlerwaffen) keinerlei öffentliche Gefährdung darstellen.
    Der Gesetzgeber ist sich dieser Tatsache durchaus bewußt und er hat dafür entsprechende Gesetze erlassen. Unter Anderem das Waffengesetz (WaffG) mit den einzelnen Regelungen und Ausführungsbestimmungen wie z.B. diverse Erwerbsberechtigungen für Waffen und Munition, Sprengstoff- Erlaubnisscheine, Waffenscheine und Waffenbesitzkarten. Kaum ein anderer Teil der deutschen Gesetzgebung ist so streng reglementiert wie gerade dieser. Völlig zu Recht, wie ich finde.

    [b]Was regelt das Waffengesetz?[/b]

    Unter das Waffengesetz fällt der grundsätzliche Umgang mit Waffen, insbesondere Schusswaffen und Munition. Dazu gehören neben den Schusswaffen im herkömmlichen Sinne (Feuerwaffen) auch Luftdruck- , Federdruck- und CO2- Waffen sowie der Umgang mit der Armbrust. Die letzte wesentliche Verschärfung in Bezug auf den Umgang mit Schusswaffen am 11. Oktober 2002 war wesentlich beeinflusst durch den Amoklauf in Erfurt vom 26. April 2002.

    [b]Wann darf man eine Waffe besitzen?[/b]

    Die Erlaubnis, eine Waffe zu besitzen, setzt voraus, dass der Antragsteller mindestens 18 Jahre (gilt für Jäger) bzw. 21 Jahre (gilt u.a. für Sportschützen) alt ist, die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung besitzt, die erforderliche Sachkunde und ein Bedürfnis (beispielsweise Jagd) sowie eine entsprechende Versicherung gegen Personen- und Sachschäden nachgewiesen hat. Vor dem vollendeten 25. Lebensjahr ist allerdings für eine Waffenbesitzkarte, die zum Erwerb und Besitz einer Schusswaffe berechtigt, ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung vorzulegen. Zum Führen einer Waffe benötigt man einen Waffenschein, der nur in seltenen Fällen gegebenfalls u.a. an Personenschützer vergeben wird.

    [b]Sonderregelungen für Sportschützen[/b]

    Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und Munition wird Sportschützen nur erteilt, wenn der Antragsteller mindestens 21 Jahre ist. Ab 18 Jahren dürfen Sportschützen allerdings bereits Schusswaffen nach der Schusswaffenordnung bis zu einem Kaliber von 5,6 mm lfB und Einzellader- Langwaffen mit glatten Läufen bis zu Kaliber 12 führen. Ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen sowie Munition wird anerkannt, wenn der Schütze einem anerkannten Schießsportverband angehört. Vor dem Erwerb einer Waffe muss der Sportschütze nachweisen, dass er seit mindestens zwölf Monaten den Schießsport in einem Verein regelmäßig betreibt und die Waffe zur Ausübung einer anerkannten Schießsportdisziplin benötigt. Innerhalb von sechs Monaten dürfen in der Regel nicht mehr als zwei Schusswaffen erworben werden. Die maximale Anzahl von erlaubten Waffen ist zudem in der Regel für Sportschützen auf drei halbautomatische Langwaffen und zwei mehrschüssige Kurzwaffen begrenzt.

    [b]§ 17 WaffG: Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition durch Waffen- oder Munitionssammler[/b]

    (1) Ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition wird bei Personen anerkannt, die glaubhaft machen, dass sie Schusswaffen oder Munition für eine kulturhistorisch bedeutsame Sammlung (Waffensammler, Munitionssammler) benötigen; kulturhistorisch bedeutsam ist auch eine wissenschaftlich-technische Sammlung.
    (2) Die Erlaubnis zum Erwerb von Schusswaffen oder Munition wird in der Regel unbefristet erteilt. Sie kann mit der Auflage verbunden werden, der Behörde in bestimmten Zeitabständen eine Aufstellung über den Bestand an Schusswaffen vorzulegen.
    (3) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition wird auch einem Erben, Vermächtnisnehmer oder durch Auflage Begünstigten (Erwerber infolge eines Erbfalls) erteilt, der eine vorhandene Sammlung des Erblassers im Sinne des Absatzes 1 fortführt.

    [b]Blockierungspflicht für Erbwaffen[/b]

    Erbwaffen sind zu blockieren. Eine durch Erbfall erlangte erlaubnispflichtige Schusswaffe muss nach neuer Rechtslage durch ein amtlich zugelassenes Blockiersystem gegen unbefugte Nutzung gesichert werden. Die Blockierungsverpflichtung gilt nicht für Erben, die zum Beispiel als Jäger oder Sportschütze ohnehin eine Erlaubnis zum Waffenbesitz vorweisen können oder wenn es sich bei den Erbwaffen um kulturhistorisch bedeutsame Sammlerwaffen handelt.
    Solange noch kein Blockiersystem von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt amtlich zugelassen ist, kann die Waffenbehörde dem Erben auf Antrag eine Ausnahme von der Blockierungspflicht erteilen. Eine Ausnahme kann auch für Erbwaffen erteilt werden, die Bestandteil einer kulturhistorisch bedeutsamen Sammlung gemäß § 17 WaffG sind oder werden sollen. Eine generelle Berechtigung auf Munitionserwerb entsteht durch diese Duldung nicht.

    [b]§ 18 WaffG: Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition durch Waffen- oder Munitionssachverständige[/b]

    (1) Ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition wird bei Personen anerkannt, die glaubhaft machen, dass sie Schusswaffen oder Munition für wissenschaftliche oder technische Zwecke, zur Erprobung, Begutachtung, Untersuchung oder zu einem ähnlichen Zweck (Waffen-, Munitionssachverständige) benötigen.
    (2) Die Erlaubnis zum Erwerb von Schusswaffen oder Munition wird in der Regel
    1. für Schusswaffen oder Munition jeder Art und
    2. unbefristet
    erteilt. Sie kann mit der Auflage verbunden werden, der Behörde in bestimmten Zeitabständen eine Aufstellung über den Bestand an Schusswaffen vorzulegen.
    Auf den Inhaber einer Waffenbesitzkarte für Schusswaffen jeder Art findet im Fall des Erwerbs einer Schusswaffe § 10 Abs. 1a keine Anwendung, wenn der Besitz nicht länger als drei Monate ausgeübt wird (z.B. Waffengeschäfte und Waffenhandel).

    [b]§ 28 WaffG: Erwerb, Besitz und Führen von Schusswaffen und Munition durch Bewachungsunternehmer und ihr Bewachungspersonal[/b]

    (1) Ein Bedürfnis zum Erwerb, Besitz und Führen von Schusswaffen wird bei einem Bewachungsunternehmer (§ 34a der Gewerbeordnung) anerkannt, wenn er glaubhaft macht, dass Bewachungsaufträge wahrgenommen werden oder werden sollen, die aus Gründen der Sicherung einer gefährdeten Person im Sinne des § 19 oder eines gefährdeten Objektes Schusswaffen erfordern. Satz 1 gilt entsprechend für Wachdienste als Teil wirtschaftlicher Unternehmungen. Ein nach den Sätzen 1 und 2 glaubhaft gemachtes Bedürfnis umfasst auch den Erwerb und Besitz der für die dort genannten Schusswaffen bestimmten Munition.
    (2) Die Schusswaffe darf nur bei der tatsächlichen Durchführung eines konkreten Auftrages nach Absatz 1 geführt werden. Der Unternehmer hat dies auch bei seinem Bewachungspersonal in geeigneter Weise sicherzustellen.
    (3) Wachpersonen, die auf Grund eines Arbeitsverhältnisses Schusswaffen des Erlaubnisinhabers nach dessen Weisung besitzen oder führen sollen, sind der zuständigen Behörde zur Prüfung zu benennen; der Unternehmer soll die betreffende Wachperson in geeigneter Weise vorher über die Benennung unter Hinweis auf die Erforderlichkeit der Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Behörde unterrichten. Die Überlassung von Schusswaffen oder Munition darf erst erfolgen, wenn die zuständige Behörde zugestimmt hat. Die Zustimmung ist zu versagen, wenn die Wachperson nicht die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt oder die Haftpflichtversicherung des Bewachungsunternehmers das Risiko des Umgangs mit Schusswaffen durch die Wachpersonen nicht umfasst.
    (4) In einen Waffenschein nach § 10 Abs. 4 kann auch der Zusatz aufgenommen werden, dass die in Absatz 3 bezeichneten Personen die ihnen überlassenen Waffen nach Weisung des Erlaubnisinhabers führen dürfen.

    [url=http://bundesrecht.juris.de/waffg_2002/]Weitere Ausführungen zum Waffengesetz der BRD siehe hier.[/url]

    [b]Wie müssen Waffen aufbewahrt werden?[/b]

    Waffen müssen in privaten Wohnungen in der Regel in einem speziellen Waffenschrank aus Stahl, ähnlich einem Tresor, aufbewahrt werden. Abhängig von der Art der Schusswaffen, der Anzahl und der Munition müssen die Waffenschränke unterschiedliche Sicherheitskriterien erfüllen. Munition und Waffen werden dabei in voneinander getrennten Kammern mit unterschiedlichen Schlössern des Sicherheitsschrankes aufbewahrt. Der Waffeninhaber darf in keinem Fall unberechtigten Personen, dies gilt auch für Familienmitglieder, den Zugang zum Schrank bzw. zu den Schlüsseln ermöglichen. Um in Schützenvereinen Zugriff auf einen Waffenschrank zu erhalten, ist ein Sachkundenachweis erforderlich, der erst nach einem Lehrgang durch einen Kreis- oder Bezirksschützenverband ausgestellt wird. Die sichere Aufbewahrung muss auf Verlagen der Behörde nachgewiesen werden.

    [b]Wie muß eine Waffe transportiert werden?[/b]

    Transportiert und geführt werden darf eine Schusswaffe nur mit Erlaubnis. Erlaubnisfrei ist das Führen auf einer Schießstätte oder wenn die Schusswaffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort befördert wird. „Nicht schussbereit“ heißt, die Waffe ist nicht geladen. „Nicht zugriffsbereit“ bedeutet, dass eine Waffe nicht unmittelbar in Anschlag gebracht werden kann und in einem verschlossenen Behältnis (z. B. im abgeschlossenen Kofferraum oder in einem abgeschlossenen Waffenkoffer) mitgeführt wird.

    [b]Altersgrenzen für Sportschützen[/b]

    Außerhalb von Schießstätten bedarf es zum Schießen mit Schusswaffen in der Regel einer Erlaubnis. Auf Schießstätten darf ab 12 Jahren mit Luftdruck- , Federdruck- und Gasdruck- Waffen ohne Erlaubnis geschossen werden, ab 14 Jahren mit allen sonstigen Waffen, wenn der Sorgeberechtigte schriftlich sein Einverständnis erklärt hat, anwesend ist oder eine zur Kinder- und Jugendarbeit geeignete Person das Schießen beaufsichtigt. Ab 16 Jahren darf auf Schießstätten ohne Beschränkung auf spezielle Waffen geschossen werden.

    [b]Deutscher Sportschützenbund (DSB)[/b]

    In der 1861 in Gotha gegründeten und 1951 in Frankfurt am Main wiederbelebten Organisation sind derzeit knapp 1,5 Millionen Sportschützen organisiert. Damit ist der Deutsche Schützenbund (DSB) der viertgrößte Sportverband in Deutschland. Der Schützenbund ist der Dachverband für mehr als 15.000 Schützenvereine) in Deutschland. Die Schießstandrichtlinien und die Schießstandordnung des DSB legen die verbindliche Ausstattung der Schießstätten fest und regeln das Verhalten bei der Ausübung des Sportes. Seit 1994 steht Josef Ambacher als Präsident an der Spitze des Verbandes.

    Waffentechnische Grüße vom Mino. ;)

  27. Hi Mino,

    danke für Deinen sehr ausführlichen Kommentar, den ich aus dem Spam-Filter retten musste – sehr ägerlich, denn da schaue ich zuletzt auf Grund des gewaltigen Spamaufkommens in meinen Blogs gar nicht mehr hinein, und habe ihn nur durch Zufall endeckt, weil ein anderer Kommentator einen Kommentar vermisst hat!

    Bitte, wenn Du einen Kommentar vermisst und nicht die Nachricht erhalten hast, dass er sich in der Warteschleife befindet (da ist er sicher und wird von mir bald freigegeben), informiere mich, damit er nicht verloren geht! (Das gilt natürlich für alle Kommentatoren!)


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