Und schon wieder ohne Schwarz

Jaja, ich drafte zuletzt wieder ziemlich viel und verfasse dementsprechend auch ständig Posts über Magic. Ist halt so.

Diesmal hat es fünf Anläufe gedauert, bis das nächste 3-0 zu Buche stand. Das ist jetzt mein drittes Draftsiegerdeck in Folge ohne Schwarz – völlig untypisch für mich! Aber naja, wenn der gerade frisch zum Draft Master gekürte Martin Juza die Welt über Twitter informiert, dass Schwarz im Hour of Devastation Draft unplayable sei, dann muss ich mich ja schließlich daran halten – oder etwa nicht?

…echt jetzt, dazu fällt einem nichts mehr ein! Wenn der zur Zeit erfolgreichste Drafter der Welt so einen offenkundigen Blödsinn von sich gibt (man kann solche Aussagen ja schließlich überprüfen!), dann weiß man, dass man sich woanders umtun muss, um qualifizierte Meinungen zu erhalten. Naja, Ihr wisst ja, wo Ihr mich findet!

Oder ihr recherchiert einfach selbst. Solche „Farbe X ist im Y-Draftformat unplayable„-Aussagen sind in den letzten Jahren sehr in Mode gekommen, auch und gerade von Top-Spielern (die einander dabei aber auch ständig widersprechen). Es ist schade, doch ein Fakt: Aus diesem dummen Geschwätz lässt sich wenig lernen. Nun ja, möglicherweise sind die Pros ja auch gar nicht wirklich an Wissensvermitlung interessiert…

Aber gut, dieses Deck enthält also tatsächlich wieder kein Schwarz. First Pick first pack war Fervent Paincaster über Struggle/Survive, was wohl vielen prominenten Einschätzungen widerspricht, aber meiner Ansicht nach klar richtig ist und sich auch bestätigt hat. Am Ende war das rot-weiße Ergebnis dann solide und einigermaßen synergetisch (Frontline Devastator ist ein Zombie – hättet Ihr’s gewusst?), aber von nicht gerade spektakulärer Gesamtqualität und mit ein wenig klobiger Kurve. Ich hatte übrigens ein wenig Bauchschmerzen dabei, nur sechzehn Länder zu spielen, obwohl zwei davon cycleten, aber tatsächlich war ich in mehreren Spielen immer noch massiv basic-land-flooded. Ich nahm allerdings auch mehrfach Mulligans auf Grund fehlender Länder…

Irgendwie hat dann aber alles gepasst, und ich konnte jedes meiner Matches 2-1 gewinnen. So erwies sich wieder einmal, dass man nicht immer mit den besten Decks erfolgreich ist – ich bin schon mit deutlich stärkerem Material am Ende leer ausgegangen.

 

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Published in: on August 3, 2017 at 2:20 am  Schreibe einen Kommentar  
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