Rollenspiel-Mechaniken: Fudge Dice

Für das entsprechend benannte Spielsystem entworfen, werden Fudge Dice beim daraus hervorgegangenen Fate und zahlreichen weiteren auf Fudge bzw. Fate basierenden Rollenspielen benutzt. Die ihnen zu Grunde liegende Idee ist einfach und gut (und nicht zufällig auch diejenige, die ich bereits seit knapp dreißug Jahren bei PHERS und dessen Vorläufern verwende): Aus den Spielwerten einer Figur soll man unmittelbar ablesen können, welche Ergebnisse man bei einer Probe auf diese Werte im Durchschnitt erwarten darf. Daher benutzen Spielwerte und Zielwerte der Proben die selbe Skala, und das durchschnittliche Wurfergebnis ist dementsprechend null (denn das durchschnittliche Probeergebnis soll ja gleich dem Spielwert sein).

Wenn man sich Fudge Dice nun ansieht, dann sind dies vier sechsseitige Würfel, die aber nur zwei unterschiedliche Symbole zeigen, und zwar jeweils zwei „+“ und zwei „-“ pro Würfel. Außerdem sind jeweils zwei Würfelseiten unbezeichnet. Geworfen werden sie alle vier gemeinsam, Plus- und Minuszeichen werden miteinander verrechnet, und ein etwaiger Überschuss verschiebt das Ergebnis vom Spielwert aus entsprechend weit nach oben oder unten. (mehr …)

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