Meine Gedanken zu 500 – Die Quiz-Arena

(Den folgenden Kommentar zur Sendung 500 – Die Quiz-Arena vom Montag dieser Woche habe ich im Forum des Deutschen Quiz-Vereins gepostet. Da er ausführlich genug ist, um einen Blogeintrag zu rechtfertigen, veröffentliche ich ihn auch hier noch einmal.)

Ich fand diese Sendung auch sehr enttäuschend. Die Regeln sind unnötig kompliziert, und die Kandidaten wurden dem selbstgewählten Anspruch, das härteste Fernsehquiz Deutschlands zu sein, nicht annähernd gerecht. Da ist es vermutlich kein Zufall, dass keine DQV-Mitglieder durch das Bewerbungsverfahren gekommen sind! Ich könnte mir vorstellen, dass die Kandidatenauswahl ganz gezielt unter dem Gesichtspunkt vorgenommen wird, dass möglichst viele Zuschauer sich denken: „Hey – so gut wie die bin ich auch noch!“ Damit ist natürlich das gesamte Sendekonzept eine Mogelpackung. (mehr …)

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Warum mehr Rezensenten Spiele „testen“ sollten

Manchmal lese ich etwas im Netz, bei dem ich denke: „Ja, das klingt überzeugend… aber irgendwie fühlt es sich nicht richtig an.“ Das kann passieren, wenn eine eingefahrene, aber niemals wirklich durchdachte Überzeugung oder Gewohnheit meinerseits analysiert oder kritsch hinterfragt wird, und es mir mental einfach unbequem ist, meine Denkweise umzustellen. Glücklicherweise bin ich prinzipiell flexibel genug, um hier häufig stattdessen mit einem „Wow – das war mir ja noch gar nicht klar!“ zu reagieren, aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir das keineswegs immer gelingt. Stattdessen kaue ich nicht minder häufig häufig gedanklich längere Zeit an einer solchen Angelegenheit herum, bis ich schließlich bereit bin, diesen Teil meines Weltbilds umzustellen – oder ich lasse zu, dass mein Gehirn das Ganze verdrängt, so dass mich dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt erneut „überraschen“ kann – hey, ich bin auch nur ein Mensch!

In anderen Fällen wiederum ist dieses „es fühlt sich nicht richtig an“ stattdessen ein Hinweis darauf, dass es tatsächlich nicht richtig ist, ich jedoch aktuell nicht in der Lage bin, den oder die entscheidenden Fehler darin aufzuzeigen. Das geschieht sogar recht häufig, und auch keineswegs nicht nur mir – ein scheinbar schlüssig dargelegter Gedankengang überrumpelt uns, und wir fühlen uns verpflichtet zuzustimmen, weil wir ihn nicht widerlegen können, doch irgendetwas nagt an uns, und wenn wir lange genug darüber nachbrüten, finden wir zumeist auch heraus, was genau uns stört, und damit den Ansatz, jene zunächst so überzeugend dargebrachte Aussage zu widerlegen. (mehr …)

Ich fange einfach mal wieder an: Meine Top-8-„Playlist“

(Dieser Eintrag nennt viele Musikstücke. Ich traue mich aus juristischen Gründen nicht, sie zu verlinken, aber eine entsprechende Suche kann ja jeder selbst starten, nicht wahr?)

Wie fange ich nach einer weiteren, viel zu langen Blogpause wieder mit dem Bloggen an? Schreibe ich einen langen Eintrag darüber, wieso ich wieder einmal so lange Pause gemacht habe, obwohl ich auf die privaten Gründe dafür eigentlich gar nicht wirklich eingehen will? Besser nicht. Verspreche ich, dass alles in nächster Zeit wieder besser wird, dass ich zum Beispiel natürlich eine aktuelle Ausgabe meiner Tabelle der besten deutschen Fußballvereine online stellen werde, und dass ich auch wieder weiter an meinem Fantasy-Fortsetzungsroman „Die Anstalt von Arkheim“ schreiben werde? Hiermit geschehen! – aber mit einem Eintrag zu beginnen, in dem letztlich nur steht, dass es bald weitergeht, das ist doof. Am besten fange ich einfach irgendwie wieder an? Ja, ich fange einfach mal irgendwie an!

Auf Twitter – Ihr wisst doch, dass Ihr mich da finden könnt, nicht wahr? – habe ich irgendwann einmal eine Diskussion darüber mitbekommen, welche Playlist mit acht Songs aus einer Auswahl von drei verschiedenen die beste sei, und auch wenn ich nicht so wirklich verstanden habe, was in jenem Fall die Selektionskriterien gewesen sind (Backstreet Boys und Justin Timberlake – echt jetzt?), ließ mich diese Idee aus irgendeinem Grund nicht mehr los. Wenn ich eine persönliche Playlist erstellen müsste, die sich auf die unglaublich geringe Anzahl von ACHT Liedern beschränkt – was befände sich darauf?

Eines ist klar: Jeder einzelne Song darauf ist großartig. (mehr …)

Empfehlung: Transmorpher 2

Wer meinen letzten Beitrag aufmerksam gelesen hat, dem ist aufgefallen, dass ich einen Plural verwendet habe: Neue Spiele wollte ich Euch vorstellen! Eines zumindest fehlt also noch, und das liefere ich hier nach. (mehr …)

Published in: on September 4, 2013 at 10:24 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Empfehlung: Ripple Dot Zero

Es ist wieder einmal an der Zeit, Euch ein paar coole Spiele aus dem Internet vorzustellen. (Zuletzt habe ich dies hier getan.) (mehr …)

Published in: on September 3, 2013 at 5:44 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Der Fußboden bei Lidl

In der Nähe meiner Wohnung befinden sich drei Supermärkte, in denen ich mehr oder weniger häufig einkaufe. Da ist einmal Kaiser’s, welches die größte Auswahl hat, aber nicht immer die günstigste Alternative bietet; Aldi, welches insgesamt das niedrigste Preisniveau aufweist und deswegen erste Wahl für den Kauf von Vorräten ist, aber nicht alle Dinge im Sortiment hat, die ich suche; und Lidl, welches schlicht deutlich am nächsten ist, aber nur vergleichsweise wenige Produkte führt, die in Preis und Qualität akzeptabel sind.

Als Neuköllner muss ich offenbar akzeptieren, dass Supermärkte in meiner Nähe an Attraktivität für ihre Kundschaft sparen. (mehr …)

Published in: on August 17, 2013 at 6:00 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Weitere Flashgames-Empfehlungen: Legend of Kalevala & Steam Birds

Mit diesem Eintrag beende ich den dritten Schwung meiner Flashgames-Empfehlungen, die sich über mehrere Jahre bei mir angestaut hatten. Zum Abschluss stelle ich Euch zwei ganz besonders gelungene Spiele vor: (mehr …)

Published in: on Februar 4, 2013 at 7:44 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Weitere Flashgames-Empfehlungen: Traverse, Cube Droid & Gravistation 2

Dies ist der vorletzte Teil der dritten Auflage meiner Flashgames-Empfehlungen. Heute sind wieder ein paar Denkspiele, teilweise mit leichten Geschicklichkeitselementen, an der Reihe: (mehr …)