Rollenspiele von D&Damals bis ??? – 1978

Nachdem ich mich unterdessen weitaus eingehender mit der Materie befasst habe, bin ich nicht mehr zufrieden mit meinen Originalversionen der Einträge in dieser Reihe. Ihr findet diese deswegen in komplett überarbeiteter, weitaus umfassenderer, und vor allem vielfach korrigierter Form hier: IMAGINATION Index Page

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Rollenspiele von D&Damals bis ??? – 1976

Nachdem ich mich unterdessen weitaus eingehender mit der Materie befasst habe, bin ich nicht mehr zufrieden mit meinen Originalversionen der Einträge in dieser Reihe. Ihr findet diese deswegen in komplett überarbeiteter, weitaus umfassenderer, und vor allem vielfach korrigierter Form hier: IMAGINATION Index Page

Rollenspiele von D&Damals bis ??? – Einleitung: Was ist eigentlich ein Rollenspiel?

Nachdem ich mich unterdessen weitaus eingehender mit der Materie befasst habe, bin ich nicht mehr zufrieden mit meinen Originalversionen der Einträge in dieser Reihe. Ihr findet diese deswegen in komplett überarbeiteter, weitaus umfassenderer, und vor allem vielfach korrigierter Form hier: IMAGINATION Index Page

Was ist eigentlich aus PHERS geworden?

PHERS – das PHantastische ErzählSpiel – ist meine Bezeichnung für meine bevorzugte Herangehensweise an mein liebstes Hobby (Rollenspielen, oder eben Erzählspielen), sowie für meine Sammlung von Theorien und Spielprozeduren, mit denen ich diese Herangehensweise umsetze. Vor unterdessen bereits schon wieder beinahe einem Jahrzehnt hatte ich damit begonnen, systematisch Beiträge darüber zu verfassen (hier ein Link zu meinen entsprechend kategorisierten Beiträgen auf Ein Platz für Andi), aber wie es eben häufig mit besonders ambitionierten Projekten ist: Erst pausieren sie eine Zeitlang, weil man sich gerade nicht damit beschäftigen kann; dann möchte man sie eigentlich wieder aufnehmen, müsste sich dazu unterdessen aber bereits wieder gründlich neu in sie einarbeiten, wozu dann doch nicht genügend Zeit vorhanden ist; und schließlich ist so viel Zeit vergangen, dass man eigentlich auch genau so gut wieder komplett von vorne anfangen könnte, insbesondere da man unterdessen auch seine eigenen Ansichten überdacht und erweitert hat.

Ich will jetzt nicht versprechen, dass ich wieder komplett von vorne anfangen werde, möchte Euch aber zumindest mitteilen, wie ich aktuell meine Vorstellungen definiere. (mehr …)

Mein Abschied von Magic – diesmal endgültig endgültig (?)

Mein letzter Blogeintrag zum Them Magic: The Gathering ist nun länger als zehn Monate her, und das ist eine halbe Ewigkeit; vor allem, da ich in der Zwischenzeit durchaus ab und zu gebloggt habe (wenngleich auch viel seltener, als ich es mir vorgenommen hatte) – nur eben nicht mehr über Magic.

Es fühlt sich für mich unterdessen tatsächlich so an, als wenn ich mich von diesem Hobby, welches mich über beinahe ein Vierteljahrhundert langt beschäftigt hat, für das ich insgesamt bestimmt eine fünfstellige Eurosumme ausgegeben habe, und zu dem ich vermutlich an verschiedenen Stellen im Internet eine siebenstellige Anzahl von Wörtern getippt habe, endgültig abwenden würde. Ich bin selbst überrascht! Magic ist immer noch ein herausragend gutes Spiel, aber die Mühe, die ich in dieses Spiel hinein investieren muss, um es von seinem widerwärtigen Verkaufs- und Marketingkonzept zu lösen und es in eine Form zu bringen, mit der ich auch wirklich Spaß daran habe es zu spielen, ist mir nun doch einfach zu viel geworden.

Daran ist einerseits der Hersteller dieses Spiels – Wizards of the Coast – schuld, aber entscheidender ist, dass ich nicht mehr bereit bin, mir die nötige Zeit zu nehmen, mich mit Magic zu befassen. (mehr …)

Published in: on August 6, 2018 at 5:55 pm  Schreibe einen Kommentar  
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Andis neuestes kreatives Projekt: Die Anstalt von Arkheim – die Nacherzählung einer Erzählspiel-Saga

(zu einer weit kürzeren Version dieses Vorworts)

Die Anstalt von Arkheim ist ein Projekt, mit dem ich mich in den letzten Monaten gemeinsam mit einigen anderen Leuten recht intensiv befasst habe – ein Projekt, das zu einem Experiment geworden ist, und welches auf Grund seiner besonderen Natur meine sonstigen kreativen Tätigkeiten zur Zeit in den Hintergrund gedrängt hat.

Was ist Die Anstalt von Arkheim? Eine Erzählspiel-Saga. (mehr …)

Die Odyssee 2010

Zugegeben, die Website ist sehr nüchtern und fantasielos, mit einer Menge überflüssigem technischen Ballast, aber dafür auch mit einigen grundlegenden Mängeln (zum Beispiel ist es offenbar nicht mehr möglich, meinen Nick aus meinem angezeigten Namen herauszunehmen, obwohl „Andreas Zeromant Pischner“ einfach blöd aussieht). Doch wenn es in Berlin einen Con (eine Con? Ich habe dieses Wort schon mit allen drei Genera verbunden gehört, aber das ist die älteste mir bekannte Form, und die Herleitung von „Konvent“ finde ich im Deutschen schlüssiger als die von „Konvention“) für Rollenspieler gibt, den zu besuchen es sich lohnt, dann ist es wohl dieser hier, denn hier wird ausdrücklich Wert auf Originalität und Kreativität gelegt, und an den angebotenen Runden erkennt man, dass der Schwerpunkt deutlich hin zum Erzählspiel verschoben ist. Weg von den regelfuchsenden Mainstreamsystemen wie DSA oder D&D, hin zum gemeinsamen Erzählen und Experimentieren – das ist genau die Art von Con, die man ins Leben rufen müsste, wenn es sie nicht bereits gäbe.

Fun Fact: ICH habe einst die Odyssee ins Leben gerufen! (mehr …)

Published in: on Oktober 9, 2010 at 5:02 pm  Comments (2)  
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Die rechte Phantasie

Ich habe bemerkt, dass ich eigentlich gar kein typischer Fantasyfreund und Rollenspieler bin: Ich besitze nämlich keine konservative Weltsicht.

Das mag sich merkwürdig anhören, aber ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass Fantasy – und vor allem auch Fantasy-Rollenspiel – eine besonders starke Anziehungskraft auf Menschen mit konservativer Einstellung hat! Ich will Euch sagen, wie ich auf diesen Gedanken gekommen bin: Ich habe doch vor einiger Zeit diesen Eintrag hier verfasst, und obwohl ich selbst bislang keine Schritte unternommen habe, ihn in der Rollenspielszene zu verbreiten, wurde er doch trotzdem von einigen anderen Rollenspielern gefunden.

In der Diskussion mit diesen bzw. beim Verfolgen ihrer auf meinen Eintrag bezogenen Kommentare stellte ich verschiedene Dinge fest: Zunächst einmal plädierten viele von ihnen für „klassisches“ Rollenspiel bzw. teilweise sogar für „Retrogaming“, und ihren Ausführungen konnte man entnehmen, dass sie die Entwicklung, welche das Hobby Rollenspiel in den ca. 40 Jahren seines Bestehens durchlafen hat, nicht als Fortschritte ansehen. Auch wenn ich mich nicht erinnern kann, diesen speziellen besonders belasteten Ausdruck gelesen zu haben, hat mindestens einer recht unmissverständlich deutlich gemacht, dass er Storytelling für entartetes Rollenspiel hält, und auch allgemein – zweifelsohne bewusst –  den Eindruck eines typischen Burschenschaftlers erweckt. Auch Kommentatoren, bei denen ich keinen Grund habe, sie in die wertkonservative bis reaktionäre Ecke einzuordnen, verbreiten häufig zumindest den Eindruck konservativen Bildungsbürgertums. Ebenfalls einen recht fortschrittsfeindlichen Eindruck hinterließ bei mir auch ein Forumsuser in einem Forum für ein Rollenspiel-Kartenzeichenprogramm, der sich vehement gegen die Idee wehrte, Rollenspielkarten mit modernen, computergestützten kartografischen Methoden zu erstellen, und der als Begründung anführte, dass Rollenspieler seit der Zeit von Gygax und Arneson ihre Karten immer in der gleichen, klassischen Art erstellt haben, und dass es deshalb keinen Grund gebe, es jemals zu ändern.

Was ich versuchen will zu sagen, aber in diesem kurzen Absatz vermutlich nicht vermitteln konnte: Es waren nicht nur die vertretenen Standpunkte selbst, die mich nachdenklich gemacht haben, sondern vor allem die Art der Argumentation und der begleitende Eindruck, die auf eine konservative Einstellung hinwiesen, und die sich leicht überspitzt auf immer die selbe Weise beschreiben ließen: Veränderungen können Dinge nur schlechter machen; anzustreben ist stattdessen eine Rückkehr zum ursprünglichen Zustand. Die Welt verkommt, weil sie sich von den urspünglichen, wahren Werten entfernt.

Und das ist doch genau das Leitmotiv typischer Fantasy! (mehr …)