PHERS – meine Präferenzen

(Dieser Eintrag hier ist die Fortsetzung von Das Rollenspiel ist tot – es lebe das Erzählspiel!)

Etwas, was mir beim Lesen von Theatrix bewusst wurde, ist dass die wichtigste Aufgabe, welche ein Ratgeber für das Erzählspiel leisten muss, darin besteht, dessen allgemeinen Eigenschaften und Erfordernisse zu definieren, ohne diese mit den Präferenzen der Autoren gleichzusetzen. Theatrix ist wirklich randvoll mit guten Ideen und hat mir die Augen über einige wichtige Zusammenhänge geöffnet, aber es schießt sich auf eine bestimmte Form des Erzählens ein, deren Spezifika es vom Allgemeingültigen nicht klar trennt. Das ist deswegen um so problematischer, als es eben noch keine allgemeingültigen Definitionen des Erzählspiels gibt! Ich muss es noch einmal betonen: Theatrix ist bislang das absolut EINZIGE Buch, welches mir untergekommen ist, in dem die Struktur des Erzählens die Grundlage bildet – ALLE anderen Bücher gehen von der Idee des Rollenspiels als Spiel mit gewissen Regeln, welches erzählerische Elemente beinhaltet, aus. Eine Theorie des Erzählspielens muss daher beinahe von Null anfangen. (Und deswegen freue ich mich auch über jeden Input von Euch!)

Deswegen will ich mich als Erstes einer allgemeinen Definition nähern: (mehr …)

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Das Rollenspiel ist tot – es lebe das Erzählspiel!

(Aus diesem Blogeintrag ist unterdessen eine lange Reihe zu PHERS entstanden. Jeweils am Ende jedes Teils davon findet Ihr ein Link zum nächsten Eintrag der Reihe.)

Bald wird es zwei Jahre her sein, dass ich in diesem Eintrag hier über Storytelling gebloggt habe. In der Zwischenzeit hat mich jedoch eine schmerzliche Erkenntnis getroffen: Das klassische Rollenspiel ist tot! Es hat sich nicht nur wieder zu einem Nerd-Hobby zurück entwickelt, nein, es hat seine Identität verloren. Was genau ich damit meine, will ich Euch im Folgenden erklären. (mehr …)