Herzlich willkommen, lieber Leser!

Du hast Andis kreative und kritische Seite gefunden, wo er seine Geschichten, Gedichte und Spiele vorstellt, sowie gelegentliche Rezensionen und gesellschaftskritische Kommentare verfasst. Sieh’ Dich in Ruhe um, es gibt viel zu entdecken! Andis Vorstellungsseite ist ein guter Startpunkt.

Das aktuelle Kapitel meines Fantasy-Fortsetzungsromans Die Anstalt von Arkheim ist Kapitel 99 – Magische Momente.

Published in: on September 26, 2008 at 5:58 nachmittags  Comments (25)  
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Die besten deutschen Fußballvereine, Ausgabe 2014

So, die Bundesligasaison ist beendet, das Pokalfinale wurde gespielt, und auch die Relegationsspiele sind durch – Zeit für eine neue Tabelle der besten deutschen Fußballvereine! (mehr…)

Ich fange einfach mal wieder an: Meine Top-8-“Playlist”

(Dieser Eintrag nennt viele Musikstücke. Ich traue mich aus juristischen Gründen nicht, sie zu verlinken, aber eine entsprechende Suche kann ja jeder selbst starten, nicht wahr?)

Wie fange ich nach einer weiteren, viel zu langen Blogpause wieder mit dem Bloggen an? Schreibe ich einen langen Eintrag darüber, wieso ich wieder einmal so lange Pause gemacht habe, obwohl ich auf die privaten Gründe dafür eigentlich gar nicht wirklich eingehen will? Besser nicht. Verspreche ich, dass alles in nächster Zeit wieder besser wird, dass ich zum Beispiel natürlich eine aktuelle Ausgabe meiner Tabelle der besten deutschen Fußballvereine online stellen werde, und dass ich auch wieder weiter an meinem Fantasy-Fortsetzungsroman “Die Anstalt von Arkheim” schreiben werde? Hiermit geschehen! – aber mit einem Eintrag zu beginnen, in dem letztlich nur steht, dass es bald weitergeht, das ist doof. Am besten fange ich einfach irgendwie wieder an? Ja, ich fange einfach mal irgendwie an!

Auf Twitter – Ihr wisst doch, dass Ihr mich da finden könnt, nicht wahr? – habe ich irgendwann einmal eine Diskussion darüber mitbekommen, welche Playlist mit acht Songs aus einer Auswahl von drei verschiedenen die beste sei, und auch wenn ich nicht so wirklich verstanden habe, was in jenem Fall die Selektionskriterien gewesen sind (Backstreet Boys und Justin Timberlake – echt jetzt?), ließ mich diese Idee aus irgendeinem Grund nicht mehr los. Wenn ich eine persönliche Playlist erstellen müsste, die sich auf die unglaublich geringe Anzahl von ACHT Liedern beschränkt – was befände sich darauf?

Eines ist klar: Jeder einzelne Song darauf ist großartig. (mehr…)

Wirkungswerbung

Ich sehe in der Fernsehwerbung zuletzt immer öfter Spots für homöopathische Produkte. Die sind offensichtlich gezielt so produziert, dass sie den Eindruck erwecken, reguläre Medizin zu bewerben – “Meditonsin” klingt doch eigentlich ziemlich überzeugend, oder? Und diese Werbung für Schüssler-Salze zeigt beinahe die ganze Zeit über typische Apothekenansichten…

Nun werden homöopathische Produkte zwar wirklich in Apotheken verkauft, aber ein unaufgeklärter Zuschauer muss doch annehmen, dass in Apotheken verkaufte Mittel auch tatsächlich medizinische Wirkung haben. Schließlich enden diese Werbespots sogar noch mit dem obligatorischen Satz “Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker” – obwohl diese Produkte nicht nur keine medizinische Wirkung, sondern auch keine Nebenwirkungen oder Risiken besitzen!

Dieser Hinweis muss beim Bewerben medizinischer Präparate gegeben werden um sicherzustellen, dass dem Verbraucher Risiken und mögliche Nebenwirkungen bewusst sind. Warum aber informiert er bei homöopathischen Mitteln nicht stattdessen – viel wichtiger! – über die fehlende Wirksamkeit dieses homöopathischen Quatschs?

“Das beworbene Produkt besitzt nachweisbar keinerlei medizinische Wirksamkeit. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Apotheker.”

Ich behaupte einmal, dass man eher von Menschen erwarten kann zu wissen, dass (wirksame) Medikamente grundsätzlich Nebenwirkungen besitzen, als dass Apotheker ihnen bekanntermaßen wirkunglose Mittel verkaufen! Wo bleibt hier ein angemessener Verbraucherschutz?

Aphorismen (10)

Machtpolitik in einer Demokratie ist die Kunst, die Bevölkerung gegen deren eigene Interessen zu mobilisieren.

Published in: on November 21, 2013 at 4:27 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  

Wie gut liege ich denn mit meiner Bundesliga-Prognose so bisher?

Nach 9 Spieltagen – also einem guten Viertel der Saison – sollten ja erste Tendenzen erkennbar sein, und es macht einfach Spaß zu sehen, wie gut ich mit meiner Prognose bisher im Rennen liege!

Um das aufzudröseln, liste ich die Vereine in der von mir vorhergesagten Platzierungsreihenfolge auf und gebe dazu an, wie viele Punkte sie von diesem Tabellenplatz zur Zeit entfernt sind. Ist ausschließlich eine Änderung des Torverhältnisses nötig, zeige ich dies mit einem halben Punkt an. Eine 0 bedeutet natürlich, dass der Verein sich jetzt genau dort befindet, wo ich ihn auch am Ende der Saison erwarte!

Also: (mehr…)

Published in: on Oktober 20, 2013 at 10:29 nachmittags  Comments (2)  
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Zwei Schritte vor, einer zurück

Na gut, man kann es auch weniger pessimistisch ausdrücken: Ich führe eine Positionsbestimmung mit zunehmender Genauigkeit durch. Gar nicht über Magic zu bloggen, das ging nicht; dazu ist mein Mitteilungsbedürfnis zu groß. Zeromagic wiederzubeleben wäre aber auch nicht das Richtige gewesen. Stattdessen habe ich jetzt einen fremdgehosteten (Denglish is schon ne tolle Sprache, newa?) Blog namens 00zero auf MagicBlogs. Alles zum Warum und Wie lest Ihr dort. Wir sehen uns!

Published in: on Oktober 17, 2013 at 5:48 nachmittags  Hinterlasse einen Kommentar  
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Ich war doch schon einmal weiter?

Vielleicht sollte ich öfter in meinen alten Blogeinträgen lesen; das mag mich ab und zu davor bewahren, die selben Fehler immer und immer wieder zu machen.

Da ertappe ich mich doch zuletzt dabei, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil doch so viel Wichtiges in der Welt passiert, das ich nicht kommentiere (außer in kürzester Form via Twitter)… sollte mir das nicht bekannt vorkommen? O ja, das sollte es; und wichtiger: Ich sollte mich an die Schlüsse erinnern, die ich daraus bereits einmal gezogen habe!

Durch Zufall bin ich gerade über einen bald drei Jahre alten Eintrag gestolpert, den ich auf Andis Andersartige Ansichten veröffentlicht hatte. Ich werde ihn am Ende dieses Beitrags hier verlinken. Seht ihn Euch an, und Ihr werdet feststellen, dass ich ihn ebenso gut heute hätte verfassen können – selbst die wenigen aktuellen Bezüge scheinen weitgehend zu den Nachrichten der letzten Tage zu passen! Jedes einzelne Wort spricht mir auch heute noch aus der Seele. Vielleicht sollte ich diesen Text periodisch alle sechs Monate oder so veröffentlichen, denn er sagt letztlich alles Wichtige, was es zu sagen gibt – und so vergesse ich dann auch nicht, dass ich es bereits gesagt habe und nichts weiter zu sagen brauche.

Nun ja, ich denke, es hatte mit der Schließung von Zeromagic zu tun, dass ich plötzlich eine innere Verpflichtung dazu verspürte, mich im Ausgleich wieder engagierter zu politischen und gesellschaftlichen Themen äußern, was letztlich aber  – wie damals auch schon – weniger zu Produktivität als vielmehr zu Paralyse führte. Stattdessen hätte ich besser daran getan, mich gleich wieder meinen viel zu lang viel zu sehr vernachlässigten kreativen Beschäftigungen zuzuwenden (was ich unterdessen systematisch in Angriff genommen habe, wie ein Blick auf das Kapitelverzeichnis zur Anstalt von Arkheim verrät; da erarbeite ich mir gerade einen gewissen Vorlauf, um dann wieder in einen einigermaßen zuverlässigen Veröffentlichungsrhythmus zu gelangen). Nach der Einstellung meiner beiden anderen Blogs, und insbesondere nach der Aufgabe des Versuchs, bruchstückhaft Wahrheiten auf von Windmühlenflügeln verwehte Konfetti zu schreiben, steht nun also nur noch das richtige Leben meiner schöpferischen Tätigkeit im Weg. Das ist leider oft Hindernis genug.

Wenn ihr also einen der klügsten und wichtigsten Blogeinträge, die ich je verfasst habe, lesen wollt, dann klickt einfach diese Link an. (Etwaige Kommentare müsst Ihr allerdings unter diesem Eintrag hier posten.)

Vermischte Gedanken zur Bundestagswahl

“Wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten.”

Gewiss kennt Ihr diesen Spruch? Seine Aussage ist es, dass die grundlegenden gesellschaftlichen Verhältnisse unabhängig vom politischen System sind; dass die herrschenden Eliten der beherrschten Mehrheit bestenfalls die Illusion gestatten, an der staatlichen Macht teilzuhaben; dass die zur Wahl stehenden Alternativen sich nur scheinbar oder in unerheblichen Details voneinander unterscheiden; und dass die staatlichen Mechanismen darauf eingestellt sind, einen durch Wahlen herbeigeführten gesellschaftlichen Umsturz mit anderen Mitteln zu unterbinden.

Ich denke, dieser Spruch greift zu kurz, zumindest in seiner von der Lage in speziellen Staaten abgekoppelten Absolutheit. (Natürlich passt er recht gut, um beispielsweise die Situation in Ägypten zu beschreiben, wo das Militär kürzlich die gewählte Regierung mit recht fadenscheinigen Begründungen abgesetzt hat – ob zum Guten oder zum Schlechten, ist allerdings eine andere Frage.) Die Konstante in menschlichen Gesellschaftsformen ist doch nicht nur die unweigerliche Herausbildung von Eliten, welche sich in allen politischen Systemen – Demokratien ebenso wie Diktaturen – zu behaupten und sich dieser zu bedienen wissen; sie liegt doch vor allem in dem dieser Herausbildung zugrunde liegenden Mechanismus: dem Bedürfnis der Mehrheit, sich simple Antworten auf komplexe Fragen zu suchen, charismatische Führungspersonen zu glorifizieren und unmittelbare Vorteile für sich einzufordern, anstatt langfristige Konsequenzen zu bedenken.

Um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern, muss man zunächst die Gesellschaft ändern, nicht das System (mehr…)

Published in: on September 23, 2013 at 7:43 nachmittags  Comments (3)  
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